am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wir müssen leider draußen bleiben

ich gebe es zu, auch so eine alte wie ich treibt es manchmal nachts hinaus auf die straße, auf der suche nach dem einen oder anderen vergnügen. so auch am letzten dienstag, als die geliebte mir von dem himmelreich vorschwärmte, in dem wir bereits vor einem halben jahr einkehrten. (unsere erste gemeinsame einkehr überhaupt. ;-) gelandet sind wir diesmal aber woanders, das gleich vorneweg. besagtes himmelreich wartete zwar mit wohltemperierter musik auf, erwies sich aber als ziemlich voll. leider nicht nur voll menschen, sondern vor allem auch voll rauch. und mein migränehirn mag sich auf derart verdichtete atmosphären in letzter zeit nicht mehr so recht einzulassen.
nun ist ja so, daß sich langsam aber sicher auch die berliner nachtwelt auf den drohenden nichtraucherschutz einstellt. habe ich zumindest den eindruck, denn tatsächlich stellte ich beim verlassen der lokalität fest, daß in dem davor angebrachten knallroten kleinen eingangszelt ein handgemaltes schild mit der aufschrift “nichtraucherinsel” prangte. geraucht wurde dort allerdings trotzdem. außerdem gab es auch da keinen platz mehr. und irgendwie kam mir ein gleich ein vielleicht gar nicht so unpassender vergleich in den sinn:

wuff.jpg

die geliebte meinte übrigens später, das schild – also das mit der “nichtraucherinsel” – sei möglicherweise von gästen angebracht gewesen und das zelt sicher nur als alternative zum gemeinen berliner heizpilz gedacht. nun ja… macht doch argumentativ kaum einen unterschied. ;-)

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