raum für notizen

wahljahre sind keine herrenjahre

18. März 2009 - 00:46

das wahljahr scheint endgültig eingeläutet. bald schon werden die feinen risse, die bislang nur spürbar sind,  deutlich sichtbar gemacht. sekunden später bauschen sich abgründe auf, fast wie von selbst. so ist es doch immer. lächerlich.

was meinen segen zu der veranstaltung angeht, so bin ich derzeit skeptisch. zum ersten mal erwäge ich, mich komplett zu verweigern. das wird doch nix, das ist doch jetzt schon klar. im september nicht. und danach sowieso. macht alles nur noch schlimmer.

trübsinn | 0 » | plink
  • arboretum:
    21. März 2009 - 21:33

    Dann machen Sie doch Ihre Stimme ungültig. Ist besser, als der Wahl ganz fernzubleiben.

  • engl:
    21. März 2009 - 22:21

    ach, das war so ein gedanke, in dem moment. und es ist ja noch eine weile hin.

    im grunde ist mir nichtwählen, auch in der form der ungültigmachung, unangenehm. nicht, weil wählen augenblicklich hier in deutschland so unglaublich viel sinn machen machen würde. sondern eher, weil es auf der welt immer noch so viele gibt, die dieses recht eben nicht haben. es ist also für mich so eine art respekthandlung, immer noch, immerhin.

    einmal habe ich allerdings tatsächlich schon zwei traurige gesichter in die stimmkreuzkringel einer bürgermeisterstichwahl gemalt. da gab es wirklich nichts anderes zu tun. :-(

  • arboretum:
    23. März 2009 - 11:54

    Ja, schon allein das ist Grund genug, immer hinzugehen. Bei einer Bürgermeisterwahl habe ich auch einmal meinen Stimmzettel ungültig gemacht. Die sollten schon wissen, dass ich da war und mein Wahlrecht wahrgenommen hatte.


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