am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

rauh

heute war ein montag. naja, eigentlich gestern, aber egal. bei mir ist noch heute. und es war ein überraschend guter montag. keine ahnung, was mich die letzte woche so gequält hat, der nacken, der rücken, der unterleib. heute war es auf jeden fall deutlich besser.

die rauhnächte vielleicht, die zeit zwischen der zeit, mit der nicht zu spaßen ist. obwohl ja das ganze jahr so eine zeit war. kein spaß und keine weite, kein hoffnung. da ist spannung, überall, ich sagte es gestern schon. ich spüre das, obwohl ich seit tagen die wohnung nicht verlassen habe. das nächste jahr wird wohl keinen guten anfang nehmen, fürchte ich. und ich weiß noch nicht, wie ich dem aus dem weg gehen könnte.

aber der tag heute war gut, fast gelungen. obwohl meine laune beim aufwachen eher übel war. dann aber hat er sich sortiert, wie von selbst. das ist selten.

erst ein paar stunden gearbeitet, übersetzen text in eine webseite eingepflegt. das ist eine so superblöde arbeit, dass ich dabei manchmal in einen wirklich guten flow gerate. so auch heute. anschließend eine pause, oh wunder. das vergesse ich ja oft, eigentlich immer. wunderbares brot gegessen. vor weihnachten war ich endlich mal wieder in dieser wirklich guten bäckerei, wo tatsächlich noch von hand gebacken wird. das mache ich ab jetzt immer. gleich danach ins wasser, mitten am tag. eine wonne.

das schreiben wollte erst nicht so recht funktionieren, aber das ist ja nichts neues. mal so und mal anders. so ist das eben. umso überraschender, dass es dann auf einmal doch ging. noch bin ich nicht fertig mit dem kapitel, aber selbst das macht mir nichts, heute. alles in der zweiten hälfte liegt unaufgeräumt herum, und es ist mir egal. das wird schon noch in diesem jahr. da bin ich sicher.

das war wirklich ein eigenartiger tag, mir unbegreiflich.

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