am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

aus brennen

seltsamer rheumakörper, meiner. genau zwei tage dreht er ein bisschen auf, mehr als sonst, dass es mich wirklich wundert, fast sogar ängstigt. er zeigt mir, was er kann. was er könnte, ohne rücksicht. die schulter, dachte ich noch gestern, das dauert sicher eine woche, wenn nicht länger.

heute schon ist das vergessen, die schmerzen fast völlig verschwunden. selbst die ringe wollen mir wieder von den fingern fallen, besonders am abend.

so soll das. genau so!

frei brennen

ein eigenartiges wochenende, träge und traurig. dabei dennoch überraschend frei und produktiv. ich habe viel abgehakt, privat vor allem. administratives, zwei blöde briefe, erledigt. dann ein kleines bisschen bauen, möbelgriffe anschrauben, mehr nicht. beruflich gab es nicht viel, nur ein wenig übersetzen. gerade genug, um beruhigt zu sein. schreiben gar nicht, das steht aus, so lange schon. über zwei monate. aber es steht auch wieder an: mitte des monats.

gestern abend hat sich das rheuma mal wieder gemeldet. urplötzlich, von einem tag auf den anderen. und nicht nur so ein bisschen, wie es hin und wieder vorkommt. nein, mit brennen und pochen, fette entzündungen zeitgleich an beiden händen. betroffen sind mehrere fingergrund- oder -mittelgelenke, dazu die rechte schulter. gut, die ist sowieso angeschlagen, knirscht und knarzt seit jahren. das kommt vielleicht dazu, aber schulter ist richtig scheiße, sowieso.

jetzt gehe ich erstmal mit viel ibuprofen und diclofenac dagegen an. so schlimm, wie es vor nun bald zwei jahren war, ist es längst nicht. und es ist heute auch schon weniger. richtig schlimm wird es also nicht, davon gehe ich aus.

sowas kann ich nämlich nicht brauchen. grundsätzlich.

energie

morgen wird quasi den ganzen tag über der strom im haus abgestellt. keine ahnung warum, irgendwo wird an den leitungen gebastelt. vermutlich gar nicht im haus, sondern draußen auf der straße. das motorrad musste ich auch umparken, weiß aber nicht, ob das überhaupt mit der stromgeschichte zu tun hat.

abwarten.

ich fürchte, ich überblicke das gerade gar nicht. was ohne strom alles nicht möglich sein wird, darüber denkt man doch sonst nicht nach. also kein heißes wasser, ja. auch keinen kaffee, keinen milchschaum, aber teewasser habe ich eben schnell noch bereitgestellt. natürlich kein pc, kein radio, kein tv. (obwohl der laptopakku ziemlich lange, naja, mal sehen.) und kein licht natürlich, kochen auch nicht. die heizung aber, die sollte gehen. hoffentlich!

im grunde wäre das ein guter anlass, den ganzen tag in einem café zu verbringen. oder erst in einem café, dann in einem restaurant, zuletzt vielleicht noch ins kino.

tja.

im ernst: was mache ich, wenn auch die heizung nicht geht? wärmeflasche? heizkissen?

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