am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

verträumt

es ist samstag, oder? so richtig sicher war ich nicht, heute morgen, weil es still war draußen. so still, dass ich erst gegen zehn wach wurde. denn das gebe ich mir, fast immer am wochenende, dass ich natürlich aufwachen darf. ganz ohne lärm, ohne baustelle, aber auch ohne wecker. und dann ist es eben manchmal zehn oder manchmal auch noch später.

ich hasse wecker, sie fressen meine träume. nicht, dass träume immer aufschlussreich oder auch nur angenehm wären. heute war ich zuerst in einer ferienwohnung, in der sich, als fester bestandteil, wie sich herausstellte, ein großer und hund und sogar eine würgeschlange befand. die schlange hat mich dennoch gebissen, nicht gewürgt, noch während der vermieter vor ort war. anschließend war ich unterwegs, mein motorrad suchen, von dem ich absolut nicht erinnerte, wo ich es abgestellt hatte. damit kam ich nicht weiter, weil mich plötzlich eine frühere bekannte weinend im arm hielt, und mich um die wiederherstellung unserer freundschaft bat. um meinetwillen, wobei ich mich an eine freundschaft gar nicht erinnern konnte.

vielleicht war die reihenfolge auch umgekehrt, keine ahnung. ich habe mich dann selbst geweckt, dass das ein ende hat. und fand draußen einen sonnigen tag vor, der bereits recht warm und mit erkennbaren wind ausgestattet ist.

balkonkaffee. statt all der dinge, die parallel auf dem zettel gestanden hätte. in die kleine stadtfahren, zum beispiel, und dort das leckere frühstück essen. dabei am text arbeiten. dieses frühstück gibt es aber nur bis eins, das war mit zu hektisch. oder in den baumarkt fahren, holz für die weiterführung des bücherregalprojekts besorgen uns damit zu fuß nach hause laufen. (weil der fahrstuhl an der u-bahn-station seit nunmehr jahren nicht zur verfügung steht.) das war mir zu schwer, dafür warte ich einen stabileren tag ab. so ist das im alter.

ich bleibe also hier, das ist gut. ich war so lange nicht weit ausgestreckt einfach nur zu hause. das motorrad lockt, für den nachmittag vielleicht. aber auf jeden fall geht es heute noch in den text, womöglich am balkon. das mache ich viel zu selten.

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