am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

exponiert

heute sei der letzte angenehme tag gewesen, das behauptet zumindest die wetter-app auf meinem mobiltelefon. einen augenblick lang finde ich das erschreckend, weil sich mir der zusammenhang nicht sofort erschließt. inzwischen steht da, dass nun die hitzewelle anrolle. jetzt verstehe ich, alles gut.

außerdem war heute der letzte arbeitstag, ab sofort sind zweieinhalb wochen urlaub angesagt. los geht es aber erst an sonntag, wie immer in den letzten jahren. meine übliche abfolge: wien – klagenfurt oder klagenfurt – wien, diesmal, mit einem kleinen auftakt in münchen. in der form ist auch das in diesem jahr wohl das letzte mal. es gibt wichtigeres, und alles muss irgendwann ein ende finden. das denke ich, zumindest jetzt gerade. mal sehen, wie das später im jahr, im im winter aussieht. ob ich die planung dann wirklich lassen kann, bis sie nicht mehr möglich ist.

aktuell freue ich mich auf die anstehende reise. das war gestern noch anders und am montag absolut unvorstellbar. (das war aber auch ein übler tag!) ich bin gespannt, wie sich das gnaze weiterentwickelt in den kommenden tagen, die ich noch in berlin verbringen werde. ich erwarte nichts, wenn ich in österreich bin. oder versuche zumindest, nichts zu erwarten. aber das sind diese klugen sprüche, die im zweifel nichts ändern, nicht helfen und vor allem mich niemals retten. trotzdem weiß ich sie natürlich, kann sie aufsagen, alle.

unterwegs werde ich zu tun haben, wenn auch nicht so wie sonst immer in den letzten jahren. es steht kein kapitel an, auch keine überarbeitung von vielen, vielen seiten. lediglich ein exposé werde ich versuchen zusammenzustellen, weil ich das am fünften (heimreisetag!) abgeben will. wenn ich ehrlich bin, will ich vor allem versuchen, das mir so ein exposé mal von grund auf zu erarbeiten. da hab ich bislang richtig viel falsch verstanden, musste ich neulich erst feststellen. die eigentlich story scheint mir nahezu nebensächlich. aber wer weiß.

nein, anders: ich glaube nicht, kein winziges bisschen, dass es dabei bleiben kann. könnte. oder sollte.

so weit, so gut. alles voller loser enden.

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