am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

neulich geträumt wie als kind. von der wahrhaftigkeit menschlichen fliegens. was ich natürlich beherrsche. im traum.

liebesdinge (1)

weil heute gerade so ein tag, so eine nacht ist. eine nacht der entscheidungen vielleicht, eine nacht der klarheit. nun also schnell ein kleines résumé in sachen liebe. ohne anspruch auf vollständigkeit, dafür mit option zur erweiterung.

ich bin nicht nur symbioseunfähig oder symbioseunwillig oder wie auch immer es benannt war, wenn es mir vorgehalten wurde. so oft, in sich wiederholenden stabilen kreisen. ich bin zutiefst überzeugt vom gegenteil. ich bestehe auf eigenständigkeit und nähe. abgründige nähe, die nur durch wiederkehrende distanz erfasst und gelebt werden kann.

das gilt für mich. und das mag für andere anders sein. keines davon ist eine wahrheit, weder für jetzt oder für morgen, noch für immer.

außerdem verabscheue ich schlechten sex. das ist eine wahrheit. auch wenn sich darüber womöglich streiten läßt.

irgendwie weiter

entscheidungen zu treffen fällt mir leicht, es macht mir sogar spaß. ich denke nicht groß nach, ich weiß es einfach*. und dann mache ich mich an die umsetzung. manchmal auch nicht, aber das ist eine andere geschichte. das hat nichts damit zu tun, daß etwa gar keine entscheidung gefallen wäre. nein, da sind ganz andere kräfte im spiel. ich weiß genau, worum es geht und rühre mich dennoch nicht. keine ahnung, warum. das ist unangenehm, richtig übel.

aber es kommt zum glück nicht allzuoft vor und meist auch nur bei eher unwichtigen sachen. ich habe also durchaus schon einmal ein falsches t-shirt gekauft und es erst später gemerkt. zwei- oder dreimal im leben habe ich auch unbedacht das falsche weggeworfen. etwas, das ich jahre später plötzlich zu suchen begann, ohne mich an den entscheidungsvorgang zu erinnern. ohenehin ist es nicht so, daß ich mich nicht immer wieder mal falsch entscheide. ganz und gar nicht.

aber ich entscheide mich. immer. nicht zuletzt, weil das schönste an entscheidungen eigentlich die umsetzung ist. etwas wird anders, wie neu sozusagen. und manchmal kostet es nicht einmal etwas. zumindest kein geld, sondern nur altes und überholtes, längst überflüssiges. das darf dann einfach verschwinden, auf nimmerwiedersehen. und muß zuvor noch nicht einmal genauer betrachtet werden. deshalb sind entscheidungen so toll.

auch die falschen, sie machen nämlich genau dasselbe. sie führen irgendwie weiter.

* heute habe ich die kreditkarte gekündigt, die nur unnötig geld kostet, zusammen mit dem alten wuppertaler konto. wurde auch langsam zeit.

aussichten

ich schaue auf den balkon und sehe den frühling. in diesem jahr werde ich das stützgerüst für die tomaten neu konstruieren, bevor ich mich ans bepflanzen mache. mehr stabilität für noch mehr größe. bald schon, bald.

platten

nachdem ich mich ewig lang reichlich dämlich angestellt und viel zu komplex gedacht habe, ist nun also der weg gefunden, um meine schallplatten zu digitalisieren. einfach aus der kopfhörerbuchse des verstärkers raus und in die mikrobuchse des pcs rein. das bringt vermutlich nicht absoute top-qualität, sollte aber reichen. läßt sich ja mit audacity auch recht gut steuern.

ich will nicht alle platten überspielen, aber einen guten teil schon. ich will sie nicht wegwerfen, die scheiben, wie ich es mit den meisten kassetten und videos gemacht habe. ich will sie nur wieder hören können, und zwar so, wie ich üblicherweise musik höre: unterwegs.

sämtliche beatles-alben zum beispiel, seltenes der neuen deutschen welle, davor die deutschen und österreichischen liedermacher. falco, eberhart schoener, neu, kraftwerk und t-bone burnett. ich kann es kaum fassen, ich werde in erinnerungen ertrinken.

das reicht weit zurück, da muß ich vorsichtig sein.

ms murks

man sollte diese microsoft-idioten irgendwie verantwortlich machen können für den murks, den sie ihren kunden mitunter auf die rechner spülen. eine nacht lang update 7 von 21 und nichts rührt sich. hängengeblieben das ding, festgefressen im win7 update modus. und dann, beim pc-doc, hocken da weitere menschen, die dasselbe problem haben. und alle zahlen brav eine stunde arbeitslohn. ich auch.

immerhin hab ich gleich auch noch die versehentlich abgeklemmte soundkarte „repariert“, und zufällig ist das kaum merkliche geruckel beim bildschirmscronnen behoben. vermutlich durch das nebenbei schnell mal neu durchstrukturierte bios.

so ist am ende alles gut.

schreibarbeiten

die arbeitsfreien tage sind ja niemals wirklich arbeitsfrei. für freiberufler schon gar nicht und erst recht nicht für frei schreibende freiberuflern mit frei schwebenden schreibprojekten. es gibt viel zu tun, um die weiterführung des romanprojekts zu sichern. grundlegende dinge, die nicht zuletzt womöglich der finanzierung dienen mögen. wer weiß!? ich tue, was zu tun ist. es gibt deadlines. und ich träume.

außerdem ist ein schreibkurs zu gestalten, der bis zum sommer nach und nach durch verschiedene bereiche der schreibarbeit führen soll. ich bin froh um das internet und die moodleplattform bei Worte an sich, die ich vor jahren schon aufgesetzt habe. das macht es viel einfacher, aber auch spannender und intensiver als vor jahren, als ich 14-tägig vhs-kurse gegeben habe. ich mag es, das virtuelle klassenzimmer mit ebenso klaren wie vertrackten aufgaben und hinweisen zu tapezieren, für die ich, das weiß ich genau, immer auch ein wenig gehaßt werde.

gut so. schreiben ist vieles, auch widerstand. und eben arbeiten, abarbeiten.

wie sag ich es bloß? vielleicht besser nicht. doch es ist gut, auch so, es ist genug. immer genug. (gutnacht)

es gibt viel zu tun, immer so viel zu tun. und nichts dazwischen mitunter. keine träume, keine angst. ob das gut so ist und richtig?

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