am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

seife

zwischen den jahren habe ich nicht nur gearbeitet, ich habe auch gewaschen und gebügelt, den müll runtergebracht und ein paar klamotten aussortiert. sogar die am samstag anstehende pc-neuinstallation ist grundlegend vorbereitet. das angedachte silvestertangotreffen hat sich zerschlagen, das ist pech. das ist aber auch gut, denn das hätte womöglich nicht funktioniert. tangodramen halt, aber die darf man nicht ausplaudern. das gehört dazu.

stattdessen habe ich heute schon die dezemberrechnungen geschrieben und verschickt, alle pflanzen gegossen und insgesamt dreimal gespült. ich bin zufrieden. wenn es draußen nicht so laut wäre, ich befände mich in stille.

zum abschied die dinge sauber hinterlassen. das ist doch keine schlechte idee.

syntax

schnaps und käse. musik. zusammen, macht glücklich.

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teuflische tage, gefangenes hirn. was ist verwirrung, was brillanz? und wo die perspektive. (der teufel)

weihnachtswunder

der tote videorekorder hat sich gestern nacht entschlossen, doch wieder zu funktionieren. einstweilen zumindest. keine ahnung, vielleicht ein wunder.

ich dagegen bin fertig, erledigt, alle. tue den ganzen tag gegen nichts, was sicherlich gut ist. aber langweilig, unbefriedigend. schleichend schmerzhaft auch.

klingeling.

zwischenzeit

weihnachten, das sind offensichtlich tage elektronischer verwirrung, um nicht zu sagen ausfälle in diesem jahr. erst zerschmurgelt der heimische videorekorder – zum glück der eigene, nicht das schicke, geliehene kombigerät zur konvertierung der alten bänder in dvds – dann wird das hauptstadtblog gehackt – vermute ich zumindest, ich warte auf weitere info, die warnung scheint aber eindeutig – im heimischen büro zickt seit tagen der hauptcomputer, fährt nur jedes zweite mal korrekt hoch, im fremdbüro schluckt das system regelmäßig komplette kundendaten, anschließend schmurgeln die drei mich umgebenden computer auf einmal weg, kurz vor dienstschluß zum glück, mit kurzzeitig leicht giftiger geruchsentwicklung.

meiner war allerdings nicht dabei. also nicht meine schuld in dem speziellen fall. denke ich.

oder ein wunder.

zwischen den jahren, zwischen den zeiten.

still

gestern versehentlich in den schönhauser arcaden gelandet. ohne jede weihnachtsnot, einfach nur, weil sich dort die nächste postfiliale befand. zufall also, ein grausamer allerdings.

nach etwa zwanzig sekunden in leichten streß verfallen. nach zwei minuten zuckungen aufgrund der enormen lärmbelästigung. und im anschluß an die mühsam erledigten postdinge weitere endlose minuten auf einer panischen suche nach einem schnellen ausgang verbracht. ohne selbstdrehnde tür, versteht sich. aber die gibt es fast nirgends mehr.

ist sie das? die weihnachtlich versprochene erlösung durch den einzelhandel?

wattebäuschchen

nachts, kurz nach mitternacht, mit latend whiskyberauschtem hirn das alte zippo reparieren wollen. und können. fünf süße, kleine wattebäuschchen befinden sich darin. dazu ein langer docht, der nur zum ende hin ein wenig versäubert werden möchte. jetzt brennt es wieder, einwandfrei, und ich bin sehr zufrieden. mit mir.

nur wozu? ich rauche ja gar nicht.

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