am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

yes, i can

alles neu durchrechnen, auch wenn am ende kaum ein sinnvolles ergebnis stehen kann. trotzdem. meinen alltag, mein leben ausmisten, dinge aufgeben und kündigen. inhalte, wissen und freude.

diesmal nicht tango, stattdessen lektüre. keine zeitung mehr, auch nicht wöchentlich. obwohl ich das prinzip papier eigentlich immer noch höchst attraktiv finde, beinah erotisch. passend zu diesem leisen knistern im intellekt, das mich trotz allem nicht verlassen mag. außerdem steht ja doch längst noch nicht alles im netz.

aber es hilft nicht. nichts. also: klug sein, vernünftig und diszipliniert. der armut rechnung tragen, wo es kaum etwas zu rechen gibt.

kann ich!

am tag nach der migränequälerei, die im übrigen gestern gar nicht so sehr schlimm war, geprägt nur von müdigkeit und erschöpfung sowie allgemeiner mißratenheit, bin ich ja immer ein bißchen begeistert. vom leben an sich und so, ich weiß auch nicht. so etwas ist mir ja eigentlich wesensfremd. oder?

doch nicht?

derzeit

schwer genervt durch das wechseljährige hormonchaos und das anhaltende pc-desaster. nicht wirklich schlimm, beides nicht. nur endlos eben, energie- und zeitfressend gleichermaßen.

müde bin ich sowieso.

grundlos und schwer bis in die knochen.

ich träume nicht.

ich denke nicht.

ich weiß.

nichts.

muffins gebacken, dritter versuch erst, wenn ich mich recht erinnere. diesmal mit limetten drin und zuckerguß aus cachaça, vorwiegend. mußte gleich zwei essen. geht. gutnacht.

glances

dieser tag beschert mir als erstes einen blick von nina simone auf einem alten videoband. breathtaking. dann den von der gestern verstorbenen marie marcks, alt und klar. direkt. das würde ich auch wollen, denke ich. alt werden, auch so alt. gerne. da wäre noch viel zeit für zeug, viel zu sehen. zu sagen.

das wäre gut und richtig. die chancen stehen auch nicht schlecht, die direkte weibliche verwandtschaft scheint die 80 mit leichtigkeit zu überschreiten und bleibt ausgesprochen jung und lebendig dabei. andererseits gibt es natürlich gründe, warum mir das besser nicht passieren sollte.

dieses weihnachten. das ist mir mittlerweile nicht nur fern, sondern auch weitgehend fremd. ich kenne die vorgänge und abläufe der adventszeit, zumindest erinnere ich mich daran. so schwer ist das ja auch nicht. aber es gibt keine bedeutung mehr, keine verbindung. das ist offensichtlich verloren gegangen, vergessen. kein wunder eigentlich, weihnachten ist familien vorbehalten. es gehört den  menschen, die eine privatheit pflegen, wie ich es nicht tue. seit jahrzehnten nicht, im grunde noch nie.

ich vermisse das nicht, ich vermisse gar nichts. die dunkle zeit ist streßig genug, auch ohne printen, plätzchen und packpapier. es gibt kein weihnachten, nicht für mich. aber es gibt menschen. natürlich, es gibt nähe mitunter. eine vorstellung davon zumindest, die verfolgt mich dieser tage. mehr als sonst.

das hört nicht auf, geht mir nicht verloren. zum glück.

schreiben, kreativ

vor etwas über 10 jahren, als ich von wuppertal wegging, ging mir dabei mein liebster job verloren. die beschäftigung mit texten, mit deren herstellung und bearbeitung, das eintauchen in das erzählen und die geschichten anderer menschen war mir zu jeder zeit eine große freude. etwas auch, das ich mit einer intensität und leichtigeit tat, die mich mitunter selbst überraschte. in berlin aber habe ich die möglichkeit dazu leider nicht wiederfinden können.

schreibkurs_gross

bis katia vor ein paar wochen auf die idee kam, mich genau danach zu fragen. ich habe natürlich sofort zugesagt, immerhin hatte ich mir ja vor zwei oder drei jahren bereits eine moodle-plattform aufgesetzt, um mein vorhaben schön modern im internet begleiten zu können. oder es ganz dort anzubieten, was vielleicht auch noch kommt, womöglich gleich im anschluß an den aktuellen kurs, also im sommer.

katia kelm, bloggerin und künstlerin, hat übrigens auch dieses wunderbar lebhafte logo dazu gezeichnet.

aber eines nach dem anderen. ab januar gibt es erstmal einen stationären kurs in berlin. alles weitere findet sich in meinem nunmehr raktivierten offiziellen schreibblog Worte an sich sind nichts, so hießen und heißen schließlich auch meine kurse. (über ein jahr herrschte dort drüben funkstille.)

hier in aller kürze schnell noch die eckdaten:

termine: ab montag, 26. januar, 14-tägig, insgesamt 10 abende, 20h – 21.30h, ausgespart wird der ostermontag. (also: 26.1. – 9.2. – 23.2. – 9.3. –  23.3. – 20.4. – 4.5. – 18.5. – 1.6. – 15.6.)

kosten: 100,- € pro person, plus 2 – 3 € pro abend, je nach kursbelegung, für den schicken raum in der urbanstraße 34.

anmeldung: bitte bis 12. januar am besten per email -> engl@zwischenzeile.net

ich bin ein engl, im kern zumindest, auf meiner businesspage finden sich weitere informationen zu meiner person, dazu noch ein bild. also eines mit mir drauf, für alle fälle.

kleine kreise

bemühe mich wieder einmal verzweifelt, einen teil der monumentalverfimlung von „der herr der ringe“ anzuschauen. gelegenheiten gibt es ja wahrlich genug, das material läuft ja im fliegenden wechsel mit „harry potter“ abwechselnd auf vox und rtl. in ganz kleinen kreisen sozusagen.

allein, es ist mir unmöglich, wenn ich darin kluge sätze hören muß wie: „ich habe in die zukunft geblick und ihren tod gesehen.“ das haut mich um, das ist so tragisch und genial.

mannomann, soviel zukunft kann ich auch, jederzeit.

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vernetzung. ich bin bereit. (sieben federn)

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