am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ärzte & kapazitäten

am telefon gesagt bekommen, daß der laborbefund pathologisch sei. (muß irgendwas mit pathos zu tun haben.) an solch eine wortwahl muß ich mich erst noch gewöhnen. das heißt, nein, daran will ich mich gar nicht gewöhnen. auch an einen rheumatischen grundzustand nicht, obwohl seit heute morgen wieder einmal eine hand, diesmal die linke, nicht so will, wie sie soll. statt dessen will sie anschwellen, wozu auch immer das gut sein soll.

was aber schwerer wiegt: ich bin definitiv nach einen knappen halben jahr vorsichtiger arztversuche längst am ende meiner kapazitäten, was das beglotzen, befingern und begutachten meiner phsysis durch wildfremde personen angeht. so war das nicht geplant.

gerade festgestellt, daß ich angefangen habe die artzunterlagen, die vielen überweisungen, visitenkarten und anderen zettelchen, die sich neuerdings idiotischerweise bei mir häufen, in der klarsichthülle zu sammeln, die ich früher für bankunterlagen, überweisungsträger und tanlisten und so, benutzt habe. ausgerechnet.

wesentlich

das wesen meiner arbeit ist eine leere, die herzustellen mitunter nicht leicht ist. seit etwa vier stunden habe ich feierabend von meiner anderen arbeit. der arbeit, die mich anfüllt mit äußerlichkeiten und mein konto mit dem nötigsten. ein wenig geld, das muß ja auch sein. dennoch sitze ich jetzt hier und weiß nicht, was tun. um in die leere zu finden, in der zunächst einmal nichts geschieht. vermutlich, aber das weiß man im grunde nie. vorher.

ich geh dann mal. schlafen. da ist sie manchmal, diese leere.

tage, an denen der kaffee gelingt. und das telefon geht auch wieder, inklusive netz. außerdem gestern zum ersten mal an dem ort meines zukünftigen nebenjobs gewesen. groß, hoch und weit, voller pflanzen und menschen und licht. sehr schön dort, wäre am liebsten gleich geblieben. kommt aber dann ab herbst, was auch sehr gut ist.

jetzt also erstmal ein sommer. ein sommer!

noch immer, keine kommunikation

telekomtechnikertermin (ttt?) nr. 5 verstrich heute ohne jegliches ergebnis, angeblich war ich hier nicht anzutreffen. offensichtlich soll ich zwischen vodafone und telekom langsam aber sicher zerrieben werden. derweil habe ich seit 8 tagen weder telefon noch dsl-netz im haus.

stattdessen ist nun das bad wunderbar sauber geputzt vor lauter frust. besonders die beiden verkalkten wasserhähne blitzen nahezu, mit zahnbürste und messerspitze bin ich da ran, hätte zustechen mögen. und die steuern sind endlich – fast – fertig. die hatte ich mir nämlich anschließend, beinah verzweifelt, vorgenommen. fragt sich nur, wie ich nun die elster durch die schlappe umts-verbindung bekomme.

nullstellung

es ist keine veränderung der situation zu verzeichnen, weiterhin besteht keine vernünftige telekomunikation im hause engl. große freude jedoch kam bei mir auf, als die zuständige telefongesellschaft sich heute tatsächlich eigenmächtig bei mir meldete, kurz bevor ich mich dazu aufraffen konnte. zwar geschah das nur, um de fakto rein gar nichts verbessern zu können, aber immerhin: die feststellung einer störung scheint nun doch angekommen. morgen warte ich dann also wieder auf einen techniker, das fünfte mal diesmal. ich bin gespannt.

spät am abend dann – endlich! – rechnungen sortieren und aussortieren, stapeln nach jahreszahlen und mehrwertsteuerkategorien und müll. das eintragen in tabellen bleibt eine fragile sache. verrückt auch, das alles. dieser tag. dabei sammle ich diese so überaus wichtigen dinge nicht einmal in einem schuhkarton, ich habe eine schöne, große, grüne blechbüchse dafür. also alles ganz normal.

dazwischen arbeit. und traum. und glück.

zwischenstand telekommunikation

der im 4. anlauf endlich erschienene techniker der telekomik befindet die leitung für gut, baut sicherheitshalber aber dennoch auf eine andere um, die ebenso gut, bzw. schlecht ist. das heißt: kein netz, kein gar nichts.

die inzwischen zweimal getauschte, bzw. ersetzte hardware bewirkt ebenfalls: nichts!

da muß ich mir alsbald wohl wieder diese dämliche hotlinemusik anhören. morgen oder so, stunden um stunden. ich freu mich schon.

nicht komisch

hier ist grad alles tot, es gibt kein telefon und kein netz mehr. das netz kriecht seit gestern ersatzweise über 1 bis 2 mobilfunkbalken, was nicht einmal so viel schlechter ist als die dsl-performance, die seit weihnachten hier ankam. die telekomiker ließen bislang wortlos termin 1 bis 3 tatenlos verstreichen, die ersatzhardware läßt auch auf sich warten. überhaupt, keiner weiß genaues nichts. all das fesselt mich an die wohnung, ausgerechnet. wo es doch so schön ist draußen. wo es doch so viele nette orte in der gegend gibt, die vermutlich ein netz für mich hätten.

soviel zum thema service. mit mehr fang ich besser mal besser gar nicht erst an.

eisen

zu wenig mehr fähig, heute, als die paar dinge auf dem balkon zu bewegen. zu putzen, zu räumen, auszusortieren. und dabei schokolade zu essen. so ist es, wenn der körper sich in eisen legt. freiwillig. wie migräne, nur anders. und doch. jetzt heißt es warten und hoffen, dabei in bewegung bleiben.

bis der kreis sich schließt.

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