am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

egorecherche

wie schreibt man über sich selbst? für mich hat das etwas grundsätzlich gruseliges an sich und ist und bleibt wohl eine aufgabenstellung, die sich mir nie gänzlich erschließen wird. fast so schlimm wie exposéschreiben.

ist also dementsprechend auf später verschoben, heute abend vielleicht. obwohl, ich glaube fast, da bin ich schon verabredet.

war dann heute doch noch ein arbeitserfolgreicher tag, der sogar mit ein bißchen zufriedenheit gekrönt war. letztendlich. das wurde aber auch wieder mal zeit und zwar dringend. doch das problem ist ja oft, abends ein ende zu finden und gleich am nächsten morgen dann wieder einen guten anfang. aber so ist da nun einmal.

weltenwechsel

gestern abend, bei einem kleinen spontanen bloggertreffen im wohnzimmer, ohne jeden zweifel wieder einmal die älteste in der runde gewesen. dabei ebenso eigenartigen wie amüsanten theorien zu twitter und klagenfurt gelauscht.

gleich dann, beim abendlichen tanzen, trinken und grillen anläßliches zweier eher entfernter geburtstage, vermutlich mehr so im mittelfeld angesiedelt. wenn nicht gar eine der jüngeren. abwarten.

so wechseln die welten, von innen nach außen und wieder zurück. alles ist vielfältig vernetzt, niemals paßt es so ganz. und ich schon gar nicht. niemals bin ich nur netzexistenz, aber ebensowenig bin ich ganz und gar real.

so soll das sein, an dieser stelle. eine art ichmaschine, vielleicht.

finale?

das verkackte finale, das die spanische mannschaft ganz vorzüglich gewonnen hat, ist ja nun schon eine ganze weile her. denkt kaum noch einer drüber nach, vermutlich. ist ja auch nur fußball. ich hab das spiel eher nebenbei verfolgt, im übelkeitsdusel, vom bett aus. draußen dagegen war es wieder rappelvoll.

der „bildschirm“ ist inzwischen abgebaut, die tische und bänke hingegen, heute auch der schirm, tauchen tag für tag wieder neu auf. bin gespannt, was sich daraus entwickelt. ein olympiastraßendauercafé vielleicht?

so. nach einer woche endlich wieder ein frühstück genossen. genossen und vertragen, mit kaffee sogar. klingt nach rekonvaleszenz, und fühlt sich auch so an. ja.

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