am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

mittel meiner wahl

am ende ist ja der text oft ganz anders, als er hätte werden sollen. anders, als er sich anfühlte, bevor er geschrieben wurde. es gibt immer so viele möglichkeiten. und so wenig davon ist machbar, sprache ist ein zu schlichtes mittel. ganz anders als musik. das ist entsetzen und doch auch glück zugleich.

manchmal verhält es sich mit der arbeit ja wie mit gezipten dateien. einmal angefangen entpackt sich alles zu einem ungeahnten volumen. hier und da und dort. derzeit drei baustellen, wenigstens. und morgen zum zahnarzt.

merke:

schreiben mit einem gewissen anspruch bedeutet nicht nur den weitgehenden verzicht auf geld, sondern insbesondere – quasi als grundvorausetzung – auch den vorauseilenden verzicht auf jedwede anerkennung überhaupt. was allerdings eine recht leichte übung ist, finde ich. da bin ich offensichtlich ganz anders als andere.

die geliebte hat sich neulich – zufällig – dieselbe hose gekauft, wie ich – versehentlich – auch. jetzt sind wir gezwungen, uns abzusprechen, damit wir nicht – aus versehen – die gleiche hose anhaben. wäre ja peinlich.

(sch)wupps!

0:2
(oder: Nach dem Platzverweis verliert Hertha beim Regionalligisten Wuppertal. ;-)

gibt es etwas dämlicheres als festplatten aufräumen?

ja. drei verschiedene festplatten zusammenfassen, an einer stelle auf den aktuellen stand bringen, ohne dabei versehentlich an irgendeiner stelle daten für immer unterzugraben. (was aber vermutlich dennoch passieren wird. was aber widerum nicht weiter auffallen wird. zunächst einmal.)

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner