am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

fehlermeldungen sind ja was feines, sie vermitteln eine so wunderbare illusion von information. etwas darauf geben sollte man natürlich nicht. heute nachmittag zum beispiel meldete mir mein dsl-provider, daß ich ein unkorrektes passwort verwenden würde und deshalb meine verbindung eingeschränkt sei. was natürlich nicht sein konnte, da ich den rechner eine stunde nach der letzten verbindung lediglich runter- und wieder hochgefahren hatte. außerdem behauptete das laptop genau dasselbe. abwarten und rätselraten war also die devise. heute abend ging dann alles wieder. das problem lag also beim anbieter. aber die fehlermeldung „haben da grad mal ein problemchen“ gibt es wohl nicht.
wenn mir außerdem mal jemand erklären könnte, warum die wlan-verbindung immer so schwankt, sich manchmal sogar ganz ausklinkt? oder wie man den laptop-akku behandeln muß, um ihn so lange wie möglich so frisch wie möglich zu halten? und dann noch… dieses und jenes, was ich alles auch nicht weiß, ich technische banausin.
ach, lassen wir das, so früh am morgen, mitten in der nacht.

den wetterbericht noch ihm ohr, samstag satte 10 – 15° mehr als heute, friere ich dennoch. abwarten.

das basisdemokratische grüppchen, in dem ich eine weile mitgearbeitet habe, beginnt sich gerade zu zerfleischen. der vorwurf: ihr da oben! machtspielchen also. besser gesag, eine ohnmachtsfarce. ausgesprochen lustig, das von weitem zu beobachten. und ich frage mich, ob es sein kann, daß nur diese aus überzeugung flachen hierarchien dazu neigen, solche strukturen zu bilden? immer. und daß die, die sich wirklich irgendwo da oben befinden, mit ganz anderen dingen beschäftigt sind?

ja, ich weiß. aber ich bin immer noch der meinung, daß man über die liebe nicht schreiben kann. ich meine, wenn man sie sich nicht erfunden hat, für ein buch zum beispiel, sondern. na, ihr wißt schon.

fängt ja gut an heute: paracetamol!

fängt ja gut an heute: kaffee mißlungen!

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