am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

recht erfolgreicher tag, irgendwie. wenn auch eher arbeitsreich als ertragreich.

buch der erinnerung (1)

aufgrund dieser erwähnung (mittig, bei lutz seiler) von péter nádasBuch der Erinnerung ebendieses antiquarisch gesucht und gefunden und eben geliefert bekommen. fast 1300 seiten schrecken natürlich, keine ahnung, wann ich dazu kommen soll. aber beim reinlesen schon in den intensiven und doch leichten stil verliebt. scheint mir lebensnah. (was mir wiederum lebensfern erscheint. ;-)

körperwarm

der bislang heißeste tag des jahres, bis zu 37°. ich habe vorsorglich sämtliche vorhandenen jalousien runtergelassen und mich aller möglichen kleidungsstücke entledigt. sieht ja keiner. die geliebte, ein paar straßen weiter, zieht heute um. beziehungsweise läßt umziehen, zum glück. aus dem fünften in den vierten, ohne fahrstuhl. hallelujah! später, am nachmittag, darf ich dann möbelrücken helfen. aber nur ganzganz langsam, hab ich gerade beschlossen.

[nachtrag: ‚housewarming‘, wäre auch ein guter titel gewesen.]

so geht sommer. weil es draußen wärmer ist als drinnen, sitze ich mit laptop, petroleumlicht und bier auf dem balkon. ja!

nächtliche neustartversuche in sachen literatur. blättern, lesen, denken, umdenken, suchen, versuchen, verwerfen, verwirren. soll heißen arbeiten, besser noch schreiben. das, was davor liegt, ist auch nicht zu verachten.

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