am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

‚… wenn du weißt, dass du eine Gabe hast, ein Talent, dann hast du auch ein Leben.‘
Patti Smith, Rolling Stone Special

was sagt man dazu?

die ersten kartons sind gestern eingetroffen, es ist also unvermeidbar, daß ich eine hierarchie schaffen muß. was wird zuerst verpackt, verbannt, gestapelt? wie lebe ich die nächsten wochen ohne den jederzeit möglichen griff ins regal? ohne den blick auf die bücher, die bilder, die worte sind.
aber es ist unverkennbar: das katzenfutter wird später verpackt, viel später, auch die aktenorder, die steuerunterlagen und bankpapiere. das internet natürlich.

bücher sind krücken, sagte meine ‚dealerin‘ eines schönen tages. dann hat sie alle ihre bücher aus dem haus geschafft, bis auf zwei oder drei, soweit ich weiß. sie hat es leicht, sie hat einen bücherladen, wo sie jeden tag hingeht, wo sie ihren fiesen geschäften nachgeht. den stoff verticken, die heiße ware. wo sie sämtliche neuerscheinungen ganz vorsichtig schnell mal eben lesen kann, wenn sie will. und sie später dann doch verkaufen. das immerhin kann sie. verkaufen, statt horten. bücher sind eben krücken, da braucht es hier und da halt mal neue.

a room with a view (in berlin) (bild kreuzung finow/weser)

back

und viel zu organisieren.

aber das sind ausreden, wie immer. vielleicht finde ich morgen worte. für das, was morgen ansteht. alles andere lasse ich fliegen. heute. wie immer.

was bleibt? (ist zufall.)

ich mach doch einfach mal das.

off

mit der wohnungskündigung und allem, was dazugehört, mit den vergangenen 17 jahren und der kommenden zeit … wie auch immer. hier fängt derzeit alles an kaputtzugehen. erst die waschmaschine, dann der fernseher, das motorrad nicht zu vergessen, jetzt der pc. ich hocke also da, mit dem alten labtop und einem froschgrünen modem. und ich verabschiede mich wohl für eine weile, eine woche oder so. bis wenigstens der pc wieder geht. und ich vermutlich die neuen schlüssel in der tasche habe.

obwohl es eine menge zu erzählen gäbe. aber eben auch eine menge anderes zeug zu erledigen. mach ich doch einfach mal das.

dito

wird auch zeit, daß ich mal wieder runterkomme, mir zeit nehme, platz schaffe, arbeite. zwei, drei passende sätze im exposé, mehr ist es doch nicht. das zeug muß endlich raus!

Montag, 28. Juni 2004, 22:27

Literatur wie „…Phil Collins goes Classic.“ (bachmannpreisberichterstattung tagesspiegel)

das nervt. zeit, mich endlich an opera zu gewöhnen. aber der will doch nicht so recht. wo sind hier z. b. die hilfreichen symbole zum verlinken usw. geblieben?

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