am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

seit 10h im büro. ich glaub, ich hab bislang noch absolut nichts gearbeitet. eine frühere kollegin mit drittem frischen kind war eine weile da, so vergeht die zeit. die chefin ist schon seit stunden verschwunden. gerade ist auch meine direkte kollegin weg, die, die mir arbeit machen sollte. ab ins wochenende. ich geh dann auch mal. obwohl – gerade fängt es an zu regnen.

das ritual des wettlesens (bachmannpreis), des klug- und dummschwätzens. scobel im ewigen diskurs, grandits bleibt malerisch neutral und die dichter mehr oder weniger dicht. worte über worte, bis nichts mehr geht. logisch, oder?

tu ich mir das an? auch dieses jahr, wie jedes jahr?

vermutlich.

der unfall vom 6.10. (engl-protokolle) letzten jahres hat seine nachwirkungen. nicht nur, daß ich tunlichst vermeiden sollte, mehrere tage hintereinander länger als vier stunden radzufahren – wie in berlin, notgedrungen – weil sich dann das seinerzeit lädierte knie überdeutlich zu wort meldet. auch die maschine zeigt immer noch spuren. die beulen und kratzer sind mir egal, aber seit tagen sehe ich jetzt zu, wie am hauptbremszylinder bremsflüssigkeit ausläuft und der pegel rapide sinkt. schön übersichtlich ist das angebracht, gleich neben dem gasgriff. unübersehbar. ein undichtes hydraudisches system macht letztendlich nicht viel sinn. oder zumindest nicht auf dauer. das weckt die angst wieder, dies fahrangst, die sonst nur bei regen auftaucht. (warum auch immer, der unfall war nicht im regen.)

seltsam, der versuch, so zu fahren, daß bremsen nicht nötig sein wird. der gedanke allein die vielen geschichten vom plötzlichen ausfall der bremsen …

okay, noch zeigt sich keine ausfallerscheinung, und der termin beim doc ist schon gemacht. nächsten dienstag wird geflickt. das sind doch gute aussichten.

berlin nachtrag II

der securitymann im plus in kreuzberg, das ausgebrannte auto in friedrichshain, müdigkeit und regen, viele häßliche wohnungen, von piekfein bis total heruntergekommen, aber häßlich eben, salsa im gräfekiez, überall lesben, erinnerungen, mutmaßungen, und hunde natürlich, und scheiße, ich will nach hause. aber was bedeutet das?

es ist nur müdigkeit, die mich verstummen läßt. vielleicht auch ein wenig überfluß, innen. aber das ist ja nicht neu. ich bin es leid, so vieles, doch es dauert noch, denke ich. aber bald.

wer die wahl gewonnen hat? na, schumi, oder?

engl @ absurdum?

den ganzen tag schon denke ich es wäre sonntag, deshalb hetzt mich irgend etwas unaufhörlich durch das letzte tape. für heute ist aber jetzt mal feierabend. ich kann ihn nicht mehr hören diesen rhetorisch geschulten besserwisser. er redet so viel und wiederholt sich so gut wie nie, und alles das muß ich tippen, tippen, tippen, tippen, tippen, …

waschmaschine ist kaputt. schon mal bettbezüge mit der hand ausgewrungen?

aber rettung naht: ‚Ich glaube an die Schraube!‘ verspricht der typ, der morgen reparieren kommt, in seiner werbung. bin gespannt wie der aussieht. auf dem werbebild guckt nur ein arm von ihm aus der trommel. ob das ein gutes zeichen ist?

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner