am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

lesen, lesen, lesen. oder nichts tun, zwischendurch. das vermeintliche nichts. daraufhin ‚die kunst des müßiggangs‘ bestellt, von hermann hesse. (gebraucht übrigens, nur 2,-€, beim booklooker.) das paßt doch. irgendwie.

müßiggang, das muß ich noch lernen. oder wieder lernen. denn das braucht man zum lesen, zum schreiben sowieso. und zum leben vermutlich. gelassenheit. ja.

da ist er wieder, der ultimative – verzeihung: alternative! – adventskalender. aktiv ab heute! inklusive vorwort, zum besseren verständnis.

ein müder tag, warm und weich und patschnaß. ich bin aufgedreht und unstet, finde den augenblick nicht, von dem ich gestern noch so schön hab reden wollen. und nicht können. oder doch? wie immer flüchte ich mich ins alltagsgeschäft, erledige das nötigste im haushalt und träume vom schreiben. vom leben vielleicht.

ich hoffe auf morgen, auf die freie zeit um weihnachten, auf das, was da kommen mag. und ich ahne, daß das nicht die beste lösung ist. mich warten zu lassen. derart. jetzt ist doch heute. oder etwa nicht?

Sa, 13. Dez. 2003, 22:34

aber das mit den titeln, die man hier zwingend den beiträgen verpassen soll … das mag ich nicht, versteh ich nicht, will ich nicht. eigentlich.

So, 14. Dez. 2003, 14:47

advent, advent

der ultimative – verzeihung: alternative! – adventskalender ist wieder da. aktiv ab heute, erklärung hier. anklicken lohnt sich!

die immer wiederkehrenden gedanken darüber, was ich denn hier eigentlich will, versuche und nicht hinkriegen werde, womöglich. auf jeden fall bin ich nicht zufrieden, vor allem im moment nicht.

solche gedanken also, grundlegend, besonders jetzt, da der wechsel hierhin so gut wie beschlossen ist. und damit eine bessere erreichbarkeit, übersichtlichkeit, blogkonformität sogar. auch weit mehr öffentlichkeit vermutlich.

doch ich bin unzufrieden. das journal einer vor allem schreibenden, arbeitsprotokolle, lebensprotokolle, das scheint unerreichbar. mehr denn je. so wie eine deckungsgleichheit zwischen wort und leben im grunde nie geleistet werden kann. nur in momenten, augenblicken, die letztendlich nicht zu vermitteln sind. oder?

dieser eine satz zum beispiel, eben, als ich vor der gaststätte wartete, auf die anderen büroweihnachtsfeiergäste, weil ich nicht als erste rein wollte. wo ist der hin? ich weiß nur noch, daß ich auf die stadt geschaut habe, über das tal, die lichter. und ich dachte, daß abschied eine große freude ist. kann das alles sein?

danach flußkrebsschwänze, rotwein und lamm, capuccino zum schluß. auf das eis habe ich verzichtet. nicht auf die witze und lautstärke um mich. nur auf die anschließende diskothekentour. immerhin.

wie gehabt. zu müde! zu wach! wie lange braucht es, üblicherweise, zu begreifen? wenn sich das leben ändert, auf einmal.

geplant und so plötzlich. dennoch.

ach, ich übertreibe wohl.

hoffentlich.

also, ich weiß nicht recht… vielleicht geht mir ja der handbetrieb hier auf den geist, kann schon sein. es braucht einfach vielviel zeit, vor allem das hochladen. außerdem gibt es noch etliche andere nachteile, wie ich inzwischen weiß. und nicht nur die fehlenden kommentare. immer kann ich nur und ausschließlich von zu hause schreiben.

andererseits bin ich eine html-idiotin, auf allersimpelste lösungen nahezu zwingend angewiesen. vielleicht krieg ich es hier nicht mal hin, bilder hochzuladen. oder links zu setzen. oder wie? oder was? keine ahnung.

aber ich versuchs wohl mal, mit aller vorsicht. (obwohl die seite manchmal höllisch lahm ist… hm) also. ich weiß nicht recht. wirklich.

ach, wenn ich das mit dem header und footer und icon hinkriege… vielleicht. möglicherweise.

Do, 11. Dez. 2003, 18:57

derzeit noch in alltäglicher handarbeit hier aktiv, aber bald wohl in diesem theater.

zu müde! zu wach! freude und neugier. und angst natürlich. was alles möglich wäre… das ist noch nicht wirklich zu übersehen. andererseits aber auch nicht zu übersehen, irgendwie.

;-)

Mi, 10. Dez. 2003, 20:24

ab 1.1.2004
vielleicht…

könnte sein, daß es ziemlich gut gelaufen ist, heute. könnte sein, daß ich einen neuen job habe. nein! könnte nicht nur sein, ist wohl so. ich glaub’s ja noch nicht richtig, wirklich und wahrhaftig. könnte aber sein, daß das ziemlich gut ist. besser auf jeden fall, als ich jemals zu träumen gewagt hätte. passender, vor allem. finanziell muß ich abwarten. freiberuflich halt …

und jetzt muß ich arbeiten. morgen ist dann noch so ein termin, bei dem es um einen job geht. ein bißchen vorbereitung wäre wohl angebracht. ist denn im moment eigentlich gute jobzeit? na, für mich offensichtlich. wurde aber auch zeit.

schreiben ist arbeit, harte arbeit mitunter. das muß mal gesagt sein. ich kann mir zwar nicht vorstellen, daß das nicht bekannt sein könnte. aber dennoch. vor allem muß ich es mir auch selbst immer wieder in erinnerung rufen. besonders wenn ich diese tage und wochen verbringe, frustriert, in meinem eigenen saft schmorend, in denen ich nichts tue. nichts zu tun glaube, zumindest. wenn also einfach nichts entsteht, nichts geschieht. vermeintlich. denn nie geschieht nichts.

eine von den zwei geschichten der letzen wochen ist schon für eine anthologie angenommen. mit einer dritten war ich zu dieser unsäglichen leseveranstaltung (25.10.03). die nächste ist gerade heute angesetzt, also im entstehen. was will ich denn mehr? wenn ich nur arbeite, dann läuft es doch. trotz frust und anstrengung. es fließt nahezu, wie von allein.

nur der anfang ist schwer, der moment, der so unzählige male verpaßt scheint. immer und immer wieder. aber eben auch nur scheint.

es geht schon, es geht.

ich weiß zwar nicht recht, wohin das führen wird, aber ich glaube, ich habe ein neues buch angefangen. ohne absicht ohne konkretes ziel. plot, sollte ich wohl der korrektheit wegen schrieben. aber was solls. ich muß das jetzt und hier mal so festhalten: es wird wohl ein neues buch! wenn wohl auch kein so dickes wie beim letzten mal. hoffe ich, sehr. auch wenn das alles nicht in meiner absicht lag, ich mich nicht mit aller kraft darauf vorbereitet habe. irgendwie ist es passiert. und ich werde sehen, wohin mich das führt. diesmal.

ich will es ja wohl auch, keine frage. trotz aller vernunftüberlegungen und planungversuchen. es gibt andere bereiche, in denen sich mehr verdienen ließe. das vor allem. aber wenn sich da eben nichts tut, mit aller gewalt nicht.

gewalt? eben darum geht es wohl gerade nicht. auch nicht ums geld verdienen. wer schreibt schon, um geld zu verdienen. das ist ein anderes feld, auch wenn es sich überschneidet, immer mehr überschneidet. aber auch das ist ja gerade in arbeit, die substanz. das überleben.

alles in bewegung, irgendwie.

nicht schlecht. aber anstrengend. beängstigend.

ja!

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