am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

zahnärzte. wie es aussieht werde ich wohl bald wieder einen zahn lassen dürfen. wenn das so weitergeht, jahr für jahr, dann wird es aber irgendwie knapp. irgendwann. andererseits ist so eine chronische entzündung irgendwo im gesichtsknochen auf dauer auch nicht gerade spaßig. blöd ist vor allem, daß für den notwendigen ersatz dann ein gesunder zahn ruiniert werden muß. der gedanke macht so gar keine freude, so viele habe ich davon schließlich nicht mehr. die alternative wäre ein implantat. da wäre ich ein optimaler kandidat, sagt mein zahnarzt, der gute. aber wer soll das bezahlen? vermutlich kann ich ja noch froh sein, daß ich (noch) nicht die lücke behalten muß.

zahnärzte. meiner hat mir dann noch zum abschied zugerufen, daß er den laden bald dicht machen könnte, weil er auch immer weniger geld kriegt für seine leistungen. normalerweise würde ich ja sagen: zahnärtze! aber meinem bin ich doch eher geneigt zu glauben. so eine praxis ist ja irgendwie auch ein betrieb, der um wirtschaftlichkeit nicht herumkommt. so gesehen kann ich wohl (noch) zufrieden sein, daß da bislang keine lücke entstanden ist. denn was täte ich ohne ihn, den guten?

p.s. viel zuviel irgendwann, irgendwie, irgendwo im text! ich weiß! was war das (kulturzeit) denn? die allein lebende frau findet sich im emotionalen niemandsland wieder? ja was… aber einen feministischen aufstand ist es nun auch wieder nicht wert.

wieder nix! den ganzen tag. außer herbststimmung. und morgen zahnarzt. :-(

nachtrag: um wieviel schwerer ist die komödie, die höchste der erzählkünste, gegenüber der tragödie. unerreichbar vielleicht.

naja, auch nichts neues.

wilbur macht spaß, ist wirklich sehenswert. mehr als das. sehr gut gemacht, der ganze film. ausgezeichnete figuren (naja, bis auf eine vielleicht?), bis ins detail stimmig. gute schauspieler (naja, bis auf eine vielleicht?), präzise dialoge. und das beste, eindeutig, die hervorragenden, fein gezeichneten humorschleifen. loops möchte ich fast sagen. das verlangt aufmerksamkeit, aber was will man mehr? ganz besonders zu beachten wäre da das wunderschön verdrehte buchzitat: ‚… ich bin ein kleiner schiet im ozean…‘ wo war das noch her?

wieviel im leben muß man wohl überholen? ich für meinen teil fahre gleich ins kino und überlege, ob ich denselben weg nehmen soll wie vor zwei wochen, als mich mich kurz vorm ziel hingehauen hat. aber wilbur ist womöglich ein besserer film als an dem tag der lehmann. vielleicht lohnt sich da ein wenig mehr aufmerksamkeit.

wenig los heute, letzte laue tage, bevor es richtig ungemütlich wird. ich lese – statt zu schreiben. was soll ich machen, es geht eben nicht. schlechtes timing am leib. so ist das manchmal.

kleinere pc-schwierigkeiten beseitig. outlook birgt doch immer wieder ungeahnte eigenheiten. aber nun ist alles gut, besser sogar. dieses SpamPal-programm allerdings (frisch entdeckt bei georg, am 18.10.), das will irgendwie nicht. in meinen hirnkasten natürlich. heute ist für soetwas wohl keine kapazität mehr da.

weil die uhrzeit falsch war und überhaupt, hier noch einmal der hinweis auf den termin am nächsten samstag: (termine)

heute die pflichtarbeiten, ein bißchen bügeln noch, morgen dann schreiben. immer dieselbe alte leier. da bin ich ja mal gespannt. staubsaugen wär nämlich auch mal wieder dran. :-(

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