
bin gespannt, wie sie sich über den winter macht. ob sie es macht.
(unten übrigens mein motorrad. alles leichtigkeit und kraft, wie mir scheint.)
mein vater hat mich gewarnt, da war ich noch keine achtzehn, da lebte noch mit ihm und den anderen. es käme die zeit, da die träume vergingen. so sei es immer, auch für ihn sei es so gekommen. das sei unausweichlich.
lange habe ich mich dem verweigert, bis hierher habe ich es geschafft. es scheint mir das erste mal, tatsächlich, daß die träume schwinden – selbst die heimlichen, die irrsinnigen, die, die mich tragen. und ich nur noch müde bin, da ist kein hunger mehr und keine hoffnung.
vielleicht ist sie das jetzt, diese bittere gnadenlosigkeit, die mir mein vater damals ins leben buchstabiert hat. und meine mutter, die ich lächelnd erinnere, wenn ich heulend – vor angst und vor ihr – mich in eine ecke zu verkriechen versuchte. was nicht gelang. keiner würde mich je helfen, das solle ich nicht glauben, im leben nicht. so lautete ihr text, ihr leben, in das meine geschrieben. gebrüllt.
geglaubt habe ich beiden nicht. nicht wirklich oder nicht lange zumindest. doch das alles, das so schrecklich war, in ihnen zu sehen. das zu tragen in schönheit und ehre.
ist schwer.
ich vernachlässige mein versprechen. ich weiß. und mir ist übel dabei.
erste narkose meines lebens, sehr interessant. als letztes WOW gesagt, glaube ich zumindest. weil das zeug so gebritzelt hat, unter der haut im gesicht. wo es doch gerade erst zum arm rein war. kann ich also jetzt verstehen, warum michael jackson das zeug so fatal geliebt hat. schlafen ohne widerstand, leben ohne erinnerung. (aber ich bin ja klug, ich weiß, daß keine droge ihr wunder zweimal schenkt. außer zucker natürlich.)
diagnose übrigens: keine. das heißt: alles gänzlich gesund. außerdem: insgesamt zirka 40 stunden, dabei fast 3 kilo verloren. naja.
jetzt: kaffee!