die physiopraxis verlassen und seltsam dastehen. überrascht, wie leicht ein kopf sein kann. sogar meiner.
alle tage
migräne, was sonst. wenn auch völlig aus der reihe. ich hätte es wissen müssen. migräne hat ein gemüt, eine seele, ein verkehrtes herz. (das also macht physiotherapie mit mir.)
ich brauche eine pause, dringend. ich brauche jemanden, der mich hier wegholt und irgendwo hinträgt, wo es ruhig ist. ein stiller mensch, der eine weile auf mich achtet. oder das meer.
ich gehe weiter. natürlich gehe ich immer weiter.
halt
niemals zur ruhe kommen. keine ruhe finden. keine richtung, immer nur verwirrung. raserei auf der flucht vor dem eigenen unvermögen. die ewige menschenuntauglichkeit in mir. wie geht das nur? wie spricht man? wie lacht man? wie bleibt man? allein.
wie schläft man. das immerhin wußte ich schon mal.
kurz vor mitternacht angefangen, die wichtigste page von allen zu aktualisieren. (warum die noch nicht auf wordpress läuft, ist mir ein rätsel. da sollte ich wohl mal ran. dringend.) vor allem die rubrik presse. geht das so, einstweilen?
dann wp-plugins und zeug, es ist blogpflegenacht.
morgen lege ich dann mit dem neuen ebook los. denke ich. vielleicht fange ich auch endlich an, den badboden zu bauen. bin nur nicht sicher, ob die schulter das schon wieder mitmacht.
ich vermisse menschen. ganz bestimmte und ganz allgemein. aber das macht nichts.
nichts neues im grunde.