am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

nachklage

sorry, ich komme einfach nicht dazu, meine klagenfurter nachrede zu verfassen. was vermutlich eh egal ist, ich hab ja keine textexegese vor. könnte aber dennoch schade sein, wenn vielleicht auch nur für mich.

statt dessen bemühe ich mich hier, dem drohenden verfall entgegenzuwirken. die machine, gestern erst kostenpflichtig als geheilt entlassen, mußte heute schon wieder eingeliefert werden. immerhin hab ich mal einen blick in einen vergaser werfen können, unter anleitung versteht sich, und schwimmer von tauchern unterscheiden gelernt. aber auch wenns zum glück kein taucher war, die kiste ist dennoch immer wieder baden gegangen. hat sogar den luftfilter mit benzin geflutet, was schon vom wortsinn her auf anhieb unsinnig erscheint. (obwohl ja beim motorrad sogar die lichtmaschine im ölbad liegt, das will mir bis heute nicht einleuchten.) zurück nach hause bin ich dann wieder einmal gelaufen.

und dann sitz ich ja immer noch am aushilfs-pc. bei wasser und brot sozusagen. (nee, kartoffeln natürlich. kohlehydrate. ;)

während der mediation brüllt sich irgendwo im berliner hinterhof ein baby in tiefe verzweiflung. über zwanzig minuten lang. war eine tolle energie im raum, sagt der meditationsleiter hinterher. (ich bin ja nicht so eso, eigentlich.)

back to normal

der schluck wasser im tank hat sich als eine halbe schüssel voll, also literweise, dreck und wasser herausgestellt, das ich fröhlich mit mir herumgefahren habe. beim tanken eben paßten auf einmal über neunzehn liter, statt der üblichen sechzehn. das umschalten auf reserve vor einer woche hat die suppe dann endgültig in die vergaser geschwemmt und damit exitus. das heißt, nein, nicht komplett tot, aber wesentlich kostenintensiver als erwartet halt. zirka verdreifacht, das hat mir gerade noch gefehlt. schießlich ist der tatsächlich tote rechner auch noch zu ersetzen. unter den voraussetzungen hätte ich mir den luxusumbau der sitzbank natürlich erspart. die übrigens auch nicht so doll geworden ist. wirft unübersehbar falten, das scheißding.

ich erwäge also ein kleines experiment. herauszufinden wäre, in welche summe sich fünf bis sechs kilo lebendgewicht verwandeln lassen, die ich mangels finanzieller masse als einziges noch in die waagschale zu werfen hätte. fdv, friß ein viertel. oder so ähnlich. (ich könnte natürlich auch schauen, ob ich nicht wieder mal irgendwelchen scheiß auf ebay verticke. da aber so gut wie alle instrumente von früher schon weg sind und auch im grunde sonst eh kaum je was von wert bei mir vorhanden war. keine ahnung.)

geht alles auf anfang, hab ich den eindruck. also auf null.

profilakt

pünktlich zum abreisetag hat sich das rotzröcheln auf ein normales maß eingepegelt. sogar nasenatmung ist sporadisch möglich. dafür hat sich nach dem frühstück kurzfristig eine heftge panik eingestellt, die mich das migränepräventionsprogramm hat durchlaufen lassen. zugfahren auf migräne, das hatte ich bei meiner letzten reise zur genüge. exzessiv. und das war kein spaß. fliegen auf migräne möchte ich heute lieber nicht ausprobieren.

die medis hatte ich zum glück mit, jetzt schmerzt auch das auge nicht mehr. im moment zumindest. es besteht also hoffnung.

nicht viel los mit mir heute. ich schleiche durch den tag, in der hoffnung, möglichst nicht weiter aufzufallen. hinterlasse dabei eine papiertaschentuchschleimspur.

gestern nacht plötzlich krank geworden, so gegen mitternacht. oder kurz danach. jetzt rotz und röchel ich mich halt durch die restlichen bachmannlesungen. leider.

mehr

nurmehr. hab ich eigentlich heuer schon nurmehr geschrieben? nein, noch nicht.

wenn es so richtig heiß ist, der sommer aus allen poren schießt, dann mag ich ja sogar duschen. ja, ich. auch zehn mal am tag, wenn es sein muß. da kenn ich ja nix. (obwohl da noch ein artikel, ein einziger wartet, den ich eigentlich schnell mal. aber dann geht es ja gleich schon wieder los.) urlaub halt.

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