am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

kiesern muß auf die liste, dann klappts auch mit dem muskelkater.

ich bin abartig müde. ist das jetzt das frühjahr? oder doch die blendende nachrichtenlage?

fukushima mahnt

heute hab ich es nicht geschafft, die migräne war dagegen. (und der termin mit den telekomikern auch, der aber immerhin zur folge hat, daß mein telefon nun wieder funktioniert.) statt dessen habe ich jetzt aber am kommenden samstag definitiv einen fixen termin: um zwölf am potsdamer platz.

wer kommt mit?

odyssee dawn

diese scheißpoetischen namen, die sie ihren kriegen geben. ihren waffen, ihren bomben, ihren helden.

freitagszen

engl auf zendura, 6. woche:

# gnade

es gibt wohl nicht viel zu sagen zu so einer woche, in so einer zeit. letztere wird so schnell wohl nicht vorbei sein, ich weiß. aber jetzt gerade, in diesem moment fällt mir wenig ein. außer schweigen.

das muß einstweilen reichen.

auf einmal scheint es wieder andere nachrichten zu geben, nicht nur japan. es wird geburtstag gefeiert und geheiratet sogar. seltsam, wie dadurch die welt zurückkehrt. daß sie überhaupt zurückkehrt. das ist pathetisch, ich weiß. das geht vorbei.

alles andere nicht.

global

am ende des tages schält sich eine ebenso plumpe wie gewöhnliche erkenntnis heraus: wir haben alle nur diese eine erde.

proustmoment

wick plus c mit wildkirschgeschmack, diese künstliche süße ohne zucker, führt augenblicklich zu einem weitreichenden flashback, und nur die zunge weiß: die form war anders früher, kantiger und schärfer.

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