
so eine mütze hab ich auch. und eine brille. leider kein cello, wozu auch.
die via internet aus der heimatstadt angeforderte kopie meiner geburtsurkunde, die zu meiner großen verschrecktheit bereits nach zwei tagen bei mir eintraf, informiert mich überraschenderweise auch über den zeitpunkt der eheschließung meiner eltern im winter 1961, zwischen weihnachten und neujahr, ausgerechnet. das erklärt einiges.
ebenso tief trifft mich die tatsache, daß ich beim ersten lesen des dokuments spontan der auffassung war, der vorname meines vaters sei definitiv falsch geschrieben. was sich bei näherer überprüfung in seinem alten reisepass jedoch als nicht zutreffend herausstellte. zu meiner entschuldigung kann ich nur vorbringen, daß er selbst die lange form seines namens nie wirklich verwandt und die kurzform tatsächlich immer ohne das vermeintlich überflüssige e geschrieben hat. so wie engl auch.
fremde welten treffen aufeinander. sonne und dreck, licht und lärm. so ist berlin. gestern habe ich etwas getan, was mir nur noch selten gelingt. ich bin in einem buch verschwunden, stundenlang, wie als kind. bis der kopf in watte weich gar nichts mehr wußte von dieser welt. heute dann quer durch die liste gejagt und etliches erledigt. darunter gleich drei an- und ausstehende blogartikel, geschenke also. und eben noch schnell rechnungen geschrieben. jetzt die pflanzen wässern, das wär noch gut.
müde. vielleicht, weil ich das kiesern endlich wieder aufgenommen habe. ich sag jetzt besser nicht, nach wie vielen wochen. und dann auch noch gleich festgestellt, daß die linke schulter wieder mal satt fest sitzt. keine ahnung, wie lange schon. merkt man ja so im allgemeinen schreibtischalltag nicht.