
und was ist eigentlich loesje?
ui, das mit so einer liste funktioniert ja gut, ich bin entzückt. dabei habe ich gerade nur ein bißchen aufräumen wollen, einen buchtitel weg – unwichtig inzwischen – und ein bißchen musik dazu. schöne musik! aber für musik brauche ich immer ein bißchen. morgen oder so fällt mir bestimmt noch mehr ein.
(äh, das ist jetzt natürlich vor allem als empfehlung gemeint. sophie hunger sollte man wirklich mal versuchen, wenn sie nicht grad bärndütsch singt … das versteht kein mensch! aber tut sie ja eher selten, soweit ich weiß.)
facebook ist ein miststück, ein sauhund, der sich schon zweimal erlaubt hat, mich an mein in kürze bevorstehendes jährliches alterungsriual zu erinnern. dabei tut das gar nicht not, es ist bereits alles bestens geregelt. den vorabend werde ich im kreise netter menschen begehen, dabei wunderschönen weisen aus oslo lauschen und gegen mitternacht – so ungefähr vermutlich – natürlich lena (auch so ein verdammtes facebook) feiern. nicht so sehr mich. das gefällt mir gut.
gut gefallen würde mir natürlich auch das eine oder andere kleine geschenk, aber dafür gibt es ja die liste. also, alles geritzt. das alter kann kommen. like a satellite.

wir sind ja schon völlig bleich geworden, hier in berlin. (obwohl das ehrlich gesagt ein, ich glaube, polnischer beitrag zum karneval der kulturen war.)
und zwar nach rauch. von daher ist die in grunde schicke yumo bar für mich erstmal gestorben, auch wenn es noch so sehr ein angesagter neuköllner leseort ist. dabei hat mek so viel schönes, böses und bitteres (vor allem zum thema sex ;-) gelesen. aber jetzt erstmal den mitgebrachten gestank wegwaschen und die getragene kleidung in luftdichten behältern am besten gleich ganz entsorgen. bah!
gestern am späten nachmittag kamen dann doch noch ein paar gerüstbauer hier vorbei und stellten schnell noch einen kleinen turm an die restliche hauswand. seltsame arbeitszeiten haben die. aber einen beruf, der sie stets hoch hinausbringt.
heute erschienen dann pünktlich die dachdecker und klopfen mir seither auf dem kopf herum. naja, nicht so schlimm. nur von ganz weit. (warum wohl ein vor vier jahren frisch gemachtes dach schon wieder geflickt werden muß? der winter vielleicht?)
irgendwie hab ich also vielleicht doch glück gehabt. der balkon ist nicht eingerüstet und wird es wohl auch nicht mehr. der aufsteig für die dachdecker liegt auch nicht vor meinen wohnbürofenster, sondern eine wohnung weiter. (sorry.) auf meiner seite sind nicht einmal leitern eingebaut, es besteht also einstweilen kaum einbruchgefahr. zumindest solange die weserstraßenseite noch ganz frei ist.
aber dieses wetter, verdammt … das ist doch nix für dachdecker, oder?
keine gerüstbauer heute. bis jetzt zumindest. den balkon haben sie mir darüber hinaus freigelassen. und die grünen sicht- und schmutzschutzläppchen zur allgemeinen verdunkelung fehlen ebenfalls. nur ganz oben hängen grüne gitter, es sollen ja auch nur dacharbeiten ausgeführt werden. kann das sein?
nein, ich traue dem braten nicht. ich bin nicht erleichtert. ich zweifle per se am prinzip hoffnung im leben.