am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

was für ein schock. gestern habe ich noch sonnenbrille getragen und auf dem rad geschwitzt. heute trage ich statt dessen pulswärmer. und friere trotzdem.

keine angst

ja, ich war heute auch mal am potsdamer platz, bei der demo freiheit statt angst. ziemlich weit hinten, also da, wo grün und orange (und sogar gelb, muss ich gestehen) ein wenig durcheinandergemischt daherkamen. die stimmung war gut, trotz der anwesenden masse mensch. oder vielleicht gerade deswegen. die stimmung war auch friedlich und ruhig, das ganze eher so eine art verspätete loveparade. lovepirate, habe ich im nachhinein gehört. vor allem aber eine ziemliche latscherei, zum teil durch eher menschenleere gegenden berlins. ;-)

nur zum schluß, auf dem weg zu meinem fahrrad, da muß ich natürlich wieder zufällig mitten durch den tatsächlich anwesenden, aber winzigen schwarzen block latschen, während dieser gerade stunk sucht. gegen den strom. und gleich danach durch die selbstverständlich ebenfalls anwesende kampfeinheit, versteckt hinter dem gelbbewesteten antikonfliktteam. wo exakt derselbe stunk in der luft liegt. dabei ist auch noch mein schuhband offen, und der fahrradhelm steckt natürlich noch hinten im rucksack. habs aber überlebt. ;-)

welke 40

ich bin mitte 40 und garantiert auch irgendwie welk, wie es ein gewisser internetter in den hsb-kommentaren so schön ausgeführt. ich war aber 1. vor 20 jahren ganz sicher nicht schöner. und es ist 2. ein großer irrtum, daß interessante männer nicht schön sein müssen, um mit mitte 40 noch punkten zu können. siehe zum beispiel george clooney. (soweit ich das beurteilen kann. aber der war ja vorgabe im verlinkten kommentar.)

kater hindert mich am bloggen. schnurrt. stupst. so rammbockmäßig.

novella (11)

wieder mal festgesessen, durchgehangen und nichts auf die reihe gekriegt. tagelang. vollmond, hormone, migräne.  was weiß ich, was und warum. jedenfalls war der text am ende verschwunden. nicht wirklich weg, aber aus den augen, aus dem sinn. so fängt man dann eben von vorn an.

dann das wochenende durchgearbeitet, sechs, acht, zehn stunden am tag. nur so geht es. jetzt steht kapitel i, knapp 19 seiten. das ist gut, voll im soll. und kapitel ii steht an. das denken, das planen, das suchen und finden. wieder was ganz anderes.

moderner herdhandel

eigentlich hatte ich ja im modersohn magazin über das infoportal berliner helfen berlinern berichtet, das sich hoffentlich in nächster zeit noch kräftig weiter entwickeln wird. und drumherum ein bißchen über mein über 20 jahre altes monstrum von herd gejammert, das angefangen hat, nach und nach den geist aufzugeben. und dann gab es da gleich ein angebot für mich. na sowas.

ist das jetzt etwa honorarbloggen? oder doch nur moderner tauschhandel?

wetterbloggen

ein tag auf dem balkon. gerade die fleecejacke übergezogen, ich gebe es zu. auf kurze hosen bestehe ich aber. also kurze hosen so bis zum knie. knapp übers knie eigentlich. und socken natürlich. aber sonst.

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