am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

hellwach könnte ich noch ein klein bißchen loslegen, jetzt, mit irgendwas. logisch eigentlich, ist ja auch noch nicht mal zwölf. ich bin ein sommerzeitopfer.

gute nachricht: ab sonntag ist sommerzeit! oder?

schraube locker?

beinah hätte es geklappt, gerade eben. beinah wäre das unmögliche eingetreten, allen erfahrungswerten und statistiken zum trotz. doch es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. also fand sie sich dann doch noch, die eine fehlende schraube im ikeabausatz. hatte sich in der plastiküte versteckt, in der das sammelsurium üblicherweise gelieftert wird, eingeschweißt in der hintersten ecke. also genau da, wo das reklamationspersonal immer behauptet, daß sie gewesen sein muß. die eine fehlende schraube.
andererseits. wie hat mein vater damals immer schon gesagt, wenn wir zusammen in der großen kiste kramten, in der bei uns alle kleinmetalleinzelteile landeten? wo eine ist, da sind auch zwei. wo zwei sind, sind auch drei. wo drei sind, sind auch vier. eine einfache rechnung, die sich beliebig steigern läßt. und eine wahrhaft positive lebenseinstellung. denn es stimmt ja nicht, wenn man es genau nimmt. mir zumindest hat schon ein paarmal die eine, letzte schraube gefehlt. aber nicht sehr oft, muß ich sagen. und meine kleinteilrestekiste ist auch viel, viel kleiner.

ansonsten zu müde für irgendwas. morgen wird hingerichtet.

aufräumarbeiten, so eine art frühjahrsputz vielleicht, das ganze wochenende lang. einstweilen nur auf der festplatte, und da auch nur in der musikabteilung. die wuchert seit jahren wild vor sich hin, ohne sinn und struktur. allerhöchste zeit also.
hat aber nachteile, so eine aktion. jetzt mag ich keinen bildschirm mehr sehen.

stapeltag. oder kettentag. oder wie nennt man das, wenn ein termin am anderen hängt. dazwischen immerhin ein essen mit der geliebten. (in neukölln gibts jetzt einen echten inder. gegenüber vom Ä.) und jetzt feierabend.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner