müde. um zwei ist das licht aus, hat die geliebte eben gesagt. na, mal sehen.
alle tage
haare ab
nein, nicht rasiert diesmal, sondern einigermaßen ordentlich von einer cut-and-go-friseurin abgezwackt. sinn der übung: nach monatelangem abwarten die letzten falschen farbspitzen entfernen. hat nicht ganz geklappt, ein ganz klein bißchen was ist noch da. (vier bis sechs wochen noch, dann ist auch das geschafft.) der rest aber, zu meinem eigenen erstaunen, weist noch wesentlich mehr originalfarbe auf, als ich gedacht hatte. nach zirka zehn jahren.
durchaus okay, das ergebnis, eigentlich sogar ganz schön. macht mich auch kein stück älter, eher im gegenteil, mußte ich feststellen. nur hinten prangt rechts und links ein schlohweißer fleck. meine hinterkopfflügelchen.
was soll ich noch sagen? alles in allem: paßt schon. und bleibt so, ab sofort.
april! april!
jetzt streiken sie also doch nicht. pah! mir doch egal! ich fahr heut trotzdem mit dem rad.
schraube locker?
beinah hätte es geklappt, gerade eben. beinah wäre das unmögliche eingetreten, allen erfahrungswerten und statistiken zum trotz. doch es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. also fand sie sich dann doch noch, die eine fehlende schraube im ikeabausatz. hatte sich in der plastiküte versteckt, in der das sammelsurium üblicherweise gelieftert wird, eingeschweißt in der hintersten ecke. also genau da, wo das reklamationspersonal immer behauptet, daß sie gewesen sein muß. die eine fehlende schraube.
andererseits. wie hat mein vater damals immer schon gesagt, wenn wir zusammen in der großen kiste kramten, in der bei uns alle kleinmetalleinzelteile landeten? wo eine ist, da sind auch zwei. wo zwei sind, sind auch drei. wo drei sind, sind auch vier. eine einfache rechnung, die sich beliebig steigern läßt. und eine wahrhaft positive lebenseinstellung. denn es stimmt ja nicht, wenn man es genau nimmt. mir zumindest hat schon ein paarmal die eine, letzte schraube gefehlt. aber nicht sehr oft, muß ich sagen. und meine kleinteilrestekiste ist auch viel, viel kleiner.
aufräumarbeiten, so eine art frühjahrsputz vielleicht, das ganze wochenende lang. einstweilen nur auf der festplatte, und da auch nur in der musikabteilung. die wuchert seit jahren wild vor sich hin, ohne sinn und struktur. allerhöchste zeit also.
hat aber nachteile, so eine aktion. jetzt mag ich keinen bildschirm mehr sehen.