am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

seltsam guter tag heute, hätte ich nicht gedacht. der nacken ist steif, nach rechts sehen geht kaum. aber was solls?

angedacht ist ein ziemlich blödes wort, ich weiß. deshalb ja auch das ’so‘. (s.u.)

inzwischen der dritte tag, der mit paracetamol beginnt. außerdem ist heute schlüsseltag, irgendwie. der eine wartet auf abholung, seit ein paar tagen schon. den anderen mußte ich heute morgen abholen, um ihn dann heute abend, nach absolvierten treffen, gleich wieder zurückzubringen. beide sind also nicht meine. zu den eigenen kam heute noch ein weiterer fahrradschlüssel, ein neues, besseres schloß. spottbillig noch dazu, ganze zehn euro, dank der wie üblich gnadenlos gradlinigen beratung im froschradladen. sehr empfehlenswert.
aber dieser schlüsselbatzen in den hosentaschen, schon irgendwie abstoßend.

talk to me

heute morgen, nach knapp vier stunden schlaf, von einem anruf geweckt worden. das handy klingelt bei mir wirklich selten. die nummer zeigt einen unbekannten teilnehmer aus spanien an, es meldet sich aber niemand. das ist ärgerlich.
seltsam, wie so etwas, das vielleicht ein zufall, ein irrtum ist, den ganzen tag beherrschen kann. immer wieder rätsel ich daran herum. möglicherweise weil es in den halbschlaf, in die ganz persönliche morgendämmerung fiel. außerdem kenne ich ja durchaus wen in spanien.
macht einfach müde, sowas.

manchmal, recht selten eigentlich, steht da unten plötzlich eine ganz andere uhrzeit, als innerlich angenommen.

eben wollte die friseuse mit mir über afghanistan reden, während ich meinem strähnigen naßhaargegenüber im spiegel aus dem weg zu blicken versuchte. ich bin grundsätzlich gegen radioberieselung, besonders in frisiersalons zu voller stunde. hab ich aber nicht gesagt. sondern mich zu ein paar plattheiten zum thema krieg hinreißen lassen.

umbauarbeiten im heimischen rechnerwesen und andere zu erledigenden dinge behindern den hiesigen blogfluß ein wenig. weiter nix.

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