am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

einfach einen deckel auf das faß ohne boden nageln. ob das hilft?

manchmal denke ich, daß ich nichts dagegen hätte, wenn der körper unterhalb des obersten wirbels eine maschine wäre, die einfach oder schwierig zu warten, dennoch keine schmerzen zu bereiten in der lage wäre. heute zum beispiel, wo der schmerz kaum mehr als schmerz erkennbar, nur noch eine permanente denkbar unangebrachte erschöpfung ist.
dann fällt mir wieder die migräne ein, und ich verwerfe den gedanken. leben in einem körper scheint mir seit jeher ziemlich ausweglos zu sein.

eingeschobener migränetag, hinter mir.

die fremde waage zeigte weit über 60 kilo. die zuhause dann eilig bemühte eigene hingegen lediglich den oberen bereich des üblichen spektrums. schwein gehabt.
merke: keine neue waage kaufen, niemals! (das hat don zum glück vor einer weile auch schon mal festgestellt. und zum glück hat don auch eine gut funktionierende suchfunktion, obwohl ich grad ziemlich danach gesucht habe.)

amtsdeutsch

Handy’s bitte aus!!!
kamera hatte ich leider nicht mit, irgendwie verlassen mich sowieso gerade alle meine speichermedien. nach der festplatte ist nun auch die sd-card hin. dennoch, man beachte nicht zuletzt die drei (!!!) ausrufezeichen.

ode an den kosmos

während ich warte, immer noch, auf die längst fällige absage antwort, steckt im briefkasten eine absage, wieder einmal, mit der ich nun wirklich nicht mehr gerechnet hätte. ein echter brief, richtiges papier. etwa drei monate her, die anfrage.
na gut, dann hätten wir das jetzt auch geklärt. und nur weiter so. ich kanns ja vertragen.

lahmer tag. andererseits hatte ich ja eigentlich vor, heute mal liegenzubleiben, nicht zu arbeiten. virenbedingt. dann war ich auf einmal mit dem rad unterwegs nach kreuzberg, schnell noch den receiver abholen, bevor es morgen anfängt zu schneien. wo ich doch eh nicht arbeiten will, paßt das doch ganz gut. dachte ich. aber grausig, dieser wind, dieser regen. (aber prima, dieser seemannspullover mit den ausfahrbaren ärmeln.)
morgen ist dann auch noch ein tag zum einfach mal nicht arbeiten. oder was auch immer. (schätze aber, daß ich irgendwie untauglich bin für sowas.) abwarten.

kranksein macht müde, wenns auch nur ein bißchen ist. krank, meine ich. müde ist viel.

zeitumstellung

wer denkt dabei eigentlich an uns nachtmenschen? haben wir nicht auch ein recht auf ein bißchen licht?

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner