gestern: die maschine anstandslos beTÜVt, zwei weitere jahre mit dem fetten blauen elefanten, nicht übel. hupe geht auch wieder. dann zwei maschinen wäsche gewaschen, die dunkle davon mit einem vergessenen stück papier in irgendeiner hosentasche. also anschließend die fetzen einzeln runterfieseln. und den müll runtertragen, die zeitung lesen, eine einzelne rechnung fertigmachen. die pc-maschine schnurrt, durchwühlt die luft, den ganzen tag. schnell noch einen artikel schreiben, ich bin auch eine maschine. telefonanrufe ins nichts, die zeit ist ein leerer akku. ich weiß nicht, was ich will. nein, ich weiß es. aber ich will nicht.
alle tage
monstermigräne, die erste nach monaten, die mehr als moderat über die bühne gegangen sind. 24 stunden zusammenreißen und den tag versuchen, so gut es eben geht. die nächsten 24 stunden in der waagerechten, weltvergessen und hilflos, gefangen in einer art glut. schlaflos dazu. bleiben müssen, abwarten, in diesem körper, der macht, was er will.
heute dann überrascht festgestellt, daß in den zwei tagen fast drei kilo verloren gegangen sind. gut, essen war nicht drin, an einen yoghurt und ein halbes altes brötchen erinnere ich mich. aber kann es das sein? was da wohl abgehen mag, in diesem migränefremdkörper, dem man zwangsläufig beiwohnt. verbrennungsvorgänge ungeahnter qualität. ich schaue in den spiegel und stelle erleichtert fest, daß es nicht die rechte kopfhälfte ist, die abgeschmolzen ist. (wären ja vermutlich auch keine 3 kilo, oder?) statt dessen sitzt die hose locker, immerhin. (als diät ist migräne dennoch nicht zu empfehlen, nein! wer weiß, auf welche ideen die 40kilomädels heutzutage sonst noch kommen, sich das migränegen injizieren oder so. wer schlank sein will, muß leiden. was für eine welt.)
i’m the void.
ich rauche und trinke. sieht fast so aus, als wollte ich mir endgültig den rest geben. ist aber vielleicht nur eine erstverschlimmerung, von wegen der gleich wieder versandeten meditationsansätze neulich.
