am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

toter tag heute, ich bin müde ohne ende. und ohne zu wissen, warum. dazu krank, eindeutig. klingt zumindest so, beim husten, und fühlt sich auch so an.

mein spezialgebiet in letzter zeit, das sammeln von absagen. das freundliche daumendrücken kann somit ab sofort wieder eingestellt und ggf. auf bessere gelegenheiten vertagt werden.

heute bin ich großzügig, ich scheiß drauf, auf alles. ich drehe jeden einzelnen heizkörper bis zum anschlag hoch und die musikanlage ebenso. dann tanze ich im t-shirt durch die wohnung, bis die wände wackeln. das ist ja so schwer nicht auf den stets beschwingten dielenbrettern eines berliner altbaus.
und dann erst erledige ich den den postkram und all das andere, das auf der liste von gestern steht. was soll der geiz, schließlich ist nächste woche frühling. oder?

es gibt tage, da hilft einfach überhaupt nichts. kein vernünftiges wort will mein hirn heute verlassen, zumindest kein einigermaßen papiertaugliches. nur listen und strukturen, die ich aber auch gleich wieder vergesse, wenn ich sie nicht schleunigst aufschreibe. manchmal ist der erfolg nur die tatsache, zu wissen, was morgen dann dringend ansteht.
übrigens erlaubt mir das neue blogdesign (still in progress) nun endlich, hemmungslos ohne überschrift zu posten. warum? ach egal, ist einfach so. und überschriften waren hier schon immer größtenteils völlig absurd.
wie schon gesagt, vom eise befreit!

rot und rund

ach, da schau ich gerade auf diesen ollen alten blaßroten fetzen, der hinter mir vor dem sofa liegt, und denke, ich hätte so gern einen schönen runden teppich da. auch rot, aber satt rot. jawohl.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner