müder tag, leicht migränelastig. der 14-uhr-termin ist natürlich trotzdem tadellos über die bühne gebracht. dringend gefragt ist nunmehr weiteres eifriges daumendrücken. einstweilen steht es 50:50, bis die tage. wann genau, kann ich nicht sagen.
alle tage
gut, einstweilen
zahnarztbesuche können erschöpfend sein, auch wenn es diesmal vergleichsweise harmlos abging. aber das war jetzt der vierte termin in folge, mir reicht es langsam. einmal noch, in zwei wochen. dann ist wieder mal gut, einstweilen.
ansonsten bitte am samstag gegen 14h die daumen drücken, vielleicht komme ich so ins geschäft. sieht ganz so aus, als wäre das gar nicht schlecht.
schneetreiben
ja, man kann berlin hassen, für seine größe und seine kälte allemal. aber man muß nicht. man kann sie auch lieben lernen, die nächte, in denen das band flattert, aber nicht reißt, und die menschen kommen und gehen und bleiben. sogar den frühlingsschnee am frühen morgen, auf dem weg nach hause.
und jetzt?
eine menge weggeschafft. stapel nicht nur umgeschichtet, sondern auch abgearbeitet, eine schnelle bewerbung ist ebenfalls zusammengeschraubt und gleich vermailt. allerdings macht jetzt der drucker murx, spuckt und rotz meine schönen weißen blätter voll, die letzten noch dazu. blöde billigtinte, noch drei stück davon liegen da rum. sollte ich vielleicht einfach wegschmeißen und nicht geizkragenblöd das ganze papier daran verschwenden. oder als allerletzte reserve vielleicht? unsinnsgeschwätz!
am morgen gleich mit L telefoniert. beruflich, wegen der übersetzung. dennoch seltsam, so nah. sie hat einen alltag, natürlich, so wie ich. auf einmal ist es klar. der blick geht über jahre, jahrzehnte. im grunde waren wir noch nie so weit voneinander entfernt, das ist eine tatsache. england war leichter zu erreichen als spanien, zumindest von wtal aus, damals.
und jetzt?
manchmal habe ich sehnsucht nach england, in letzter zeit.

