anruf aus spanien, wo es nachts kalt ist, tagsüber aber warm genug, die jacke offen zu tragen. zumindest wenn die sonne scheint. das sind so die momente, in denen ich an meiner entscheidung für berlin zweifle. besonders, wenn ich kurz davon noch unterwegs war, etwas zu tun, was ich noch nie im leben getan habe. fahrradfahren auf glatten eisflächen im dunkeln. etwas, was ich nicht noch einmal haben möchte. aber vermutlich gleich morgen wieder, hilft ja nix.
alle tage
weißblond?
gestern wurde mir tatsächlich gesagt ich sei blond. dunkelblond, aber doch blond. das ist wirklich unglaublich! ich bin vorwiegend weiß, wie man auf diesem einigermaßen scheußlichen (und natürlich ganz und gar ungefragt veröffentlichten) bild sehen kann.
dennoch ist es so, daß ich als kind zwar blonde locken hatte, später dann aber ziemlich dunkel war. mit einem leichten stich ins rot vielleicht, im sommer vor allem. und ich kann das auch beweisen, man kann ja inzwischen (kanzlerlike) renaturalisieren. nicht wahr, gnädigste?
luxus
jaja, erst groß rummaulen, und dann auf dem ramschtisch gleich zwei bücher abgreifen, zusammen über 7 euronen, obwohl bücher und alle sonstige luxusgegenstände derzeit nun wirklich ganz und gar verboten sind. so ist das eben, hunger und gier sind auf den unterschiedlichsten ebenen zuhause.
nächtliche recherche
eine beinah schlaflose nacht, in der zahlen eine nicht unerhebliche rolle gespielt haben. zahlen, die für leben stehen, so ist das nun einmal. aber über geld schreibt man ja nicht. also: alle überweisungen sind erledigt, oh wunder. der rest allerdings steht in den sternen. wir werden sehen. vielleicht sollte ich fürs hauptstadtblog mal in den suppenküchen berlins recherchieren. (und so vielleicht das anstehende porto für den briefstapel mit stipendienanträgen und agenturbewerbungen einsparen. ob das erlaubt ist?)
breaking news on bbc world
human bird flu in der türkei und ariel sharon schwer angeschlagen. na, das gibt ein nachrichtensalat ab morgen.
heute morgen
sonne in berlin, tatsächlich, blauer himmel und licht. und schon fühle ich frühling, eindeutig. das ist so, immer wieder, jedes jahr. ich kann einfach nicht anders. für mich fängt jetzt der frühling an, so gut wie zumindest. ich warte stündlich darauf, von jetzt an. ich bin schon irgendwie bekloppt, ich weiß.
und jetzt: zurück an die arbeit. licht geht eh gleich wieder aus. (die sonne, meine ich. ich bin ja nicht unrealistisch.)