am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

heute

nix weiter, siehe gestern…
ich versuche, den waschbeckenabfluß im bad flottzumachen, aber das ding scheint nicht verstopft zu sein, sondern aufgrund anderer widrigkeiten nicht mehr ablaufen zu wollen. konstruktionsbedingter rückstau vielleicht, keine ahnung. dann wäre weiter drin irgendetwas… ich mag gar nicht dran denken, in diesen katakomben rumzubohren. und womit überhaupt? vielleicht sollte ich besser sagen ‚in den analen‘. oder? ;-)
morgen gibt es auch nicht viel mehr, keine textarbeit, davon gehe ich aus. ich will das türschloß ausbauen, damit ich endlich einen zweiten schlüssel anfertigen lassen kann. das ist ja kein zustand so. und wer immer der hausbesitzer hier sein mag, er hat eine fiese hausverwaltung angeheuert. seit monaten keine antwort, auch nicht wegen des immer noch fehlenden kellers.
also? ist es ersichtlich? ich beschäftige mich zu abwechslung mal mit alltagserledigungen.

1977

seltsam, die nadel anzusetzen, nach all der zeit. mit augenmaß in die rille, auf die spur. es knackt und knirscht, die ganze zeit. und es schafft und weitet raum. heute vor allem erinnerungen und ähnliche zwischenklänge.
[keith carradine (brother of kung-fu david), david soul (yes, it’s hutch!) + rita coolidge/we’re all alone, alle 1977, so ein zufall.]

:-)

heute ist frühlingslicht. endlich.

warten

außerdem mir ist dieses zusammentreffen wieder gegenwärtig, seit gestern nacht auf einmal. mit derselben ratlosigkeit, derselben hilflosen leere, die mich das ganze letzte jahr schon beherrscht hat. ich warte weiter, was soll ich tun.
so ist die liebe, für mich, seit jeher. ich betrachte die menschen von weitem. aber ich liebe deshalb nicht weniger. mittlerweile zumindest, nach all der zeit.

changes?

diese fotoreihe finde ich ungemein interessant. wie wenig sich doch ändert mit der zeit, rein äußerlich betrachtet zumindest. (oder ist es der schwarzweißeffekt?)
ganz besonders dieses (gay!street, near christopher street! ;-) und jenes. und das hier ist höchst amüsant.
(via liisa)

globalpolemik

parallelgesellschaften allerorten. erster, zweiter und dritter arbeitsmarkt zum beispiel. früher gab es einmal die erste, zweite und dritte welt, wenn ich mich recht erinnere. oder ist das noch so?

wip?

gerade erst nach hause gekommen. gar nicht so schlecht, die lesung. nicht atemberaubend, aber das habe ich auch nicht wirklich erwartet. grundsätzlich solide, mit netten highlights und einer ziemlichen niete.
will ich jetzt noch arbeiten? (die eine szene, die für heute anvisiert war, steht natürlich. was sonst?)

vertagt

ein schöner tag heute, den wie derzeit immer, fast ausschließlich am schreibtisch verbracht habe. gutes arbeiten, klares denken. daß wieder schnee gefallen ist, habe ich überhaupt nicht bemerkt, obwohl ich doch am fenster sitze. erst jetzt sehe ich es.
eines jedoch fällt mir inzwischen selbst auf. ich denke nicht anderes als den text. organisatorisch passiert nur das nötigste, einkaufen usw., persönlich dagegen geschieht überhaupt nichts. was die traurigkeit macht, wurde ich neulich gefragt. es war wohl die liebe gemeint, das habe ich gerade noch verstanden. mehr aber auch nicht.
die liebe ist vertagt, mehr kann ich dazu nicht sagen. obwohl das möglicherweise kein besonders guter ansatz ist. andererseits ist sie das schon seit jahren. vielleicht kommt es da auf ein paar tage nicht mehr an.

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