am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

schreiben, kreativ

vor etwas über 10 jahren, als ich von wuppertal wegging, ging mir dabei mein liebster job verloren. die beschäftigung mit texten, mit deren herstellung und bearbeitung, das eintauchen in das erzählen und die geschichten anderer menschen war mir zu jeder zeit eine große freude. etwas auch, das ich mit einer intensität und leichtigeit tat, die mich mitunter selbst überraschte. in berlin aber habe ich die möglichkeit dazu leider nicht wiederfinden können.

schreibkurs_gross

bis katia vor ein paar wochen auf die idee kam, mich genau danach zu fragen. ich habe natürlich sofort zugesagt, immerhin hatte ich mir ja vor zwei oder drei jahren bereits eine moodle-plattform aufgesetzt, um mein vorhaben schön modern im internet begleiten zu können. oder es ganz dort anzubieten, was vielleicht auch noch kommt, womöglich gleich im anschluß an den aktuellen kurs, also im sommer.

katia kelm, bloggerin und künstlerin, hat übrigens auch dieses wunderbar lebhafte logo dazu gezeichnet.

aber eines nach dem anderen. ab januar gibt es erstmal einen stationären kurs in berlin. alles weitere findet sich in meinem nunmehr raktivierten offiziellen schreibblog Worte an sich sind nichts, so hießen und heißen schließlich auch meine kurse. (über ein jahr herrschte dort drüben funkstille.)

hier in aller kürze schnell noch die eckdaten:

termine: ab montag, 26. januar, 14-tägig, insgesamt 10 abende, 20h – 21.30h, ausgespart wird der ostermontag. (also: 26.1. – 9.2. – 23.2. – 9.3. –  23.3. – 20.4. – 4.5. – 18.5. – 1.6. – 15.6.)

kosten: 100,- € pro person, plus 2 – 3 € pro abend, je nach kursbelegung, für den schicken raum in der urbanstraße 34.

anmeldung: bitte bis 12. januar am besten per email -> engl@zwischenzeile.net

ich bin ein engl, im kern zumindest, auf meiner businesspage finden sich weitere informationen zu meiner person, dazu noch ein bild. also eines mit mir drauf, für alle fälle.

kleine kreise

bemühe mich wieder einmal verzweifelt, einen teil der monumentalverfimlung von „der herr der ringe“ anzuschauen. gelegenheiten gibt es ja wahrlich genug, das material läuft ja im fliegenden wechsel mit „harry potter“ abwechselnd auf vox und rtl. in ganz kleinen kreisen sozusagen.

allein, es ist mir unmöglich, wenn ich darin kluge sätze hören muß wie: „ich habe in die zukunft geblick und ihren tod gesehen.“ das haut mich um, das ist so tragisch und genial.

mannomann, soviel zukunft kann ich auch, jederzeit.

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vernetzung. ich bin bereit. (sieben federn)

unterwegs aus dem traum in den morgen, heute morgen war da ein raum voller chaos. und ich darin, ganz kurz nur, fast hätte ich es vergessen. alles voller zeug, das einfach nur dasteht, ruhig und still. ein raum, der mir den raum nimmt, licht auch und luft. und die ordnung natürlich, die ich herzustellen, womit ich mich zu umgeben versuche. immerzu, um mich ruhigzustellen, den raum zu sicher, was selten gelingt. vielleicht nie.

voll ist es dort, bis in den letzten winkel, die wege, die zeit. dieser raum, der immer da ist, in mir, und ich in ihm, und ich weiß nicht, ob ich es fülle nennen soll. es ist mir fremd, dort zu sein, dort zu bleiben, wo ich bedrängt bin, beständig. doch es ist auch angenehm. es ist ruhig.

das ist, wo ich lebe?

träume, alles nur träume. wie schrecklich wäre es, ohne sie.

das equipment der freude dagegen nicht. das wandelt sich und wächst. überraschenderweise.

das equipment der selbstverachtung bleibt doch ein leben lang gleich.

tangotauglich

damit dieses schmuckstück nicht in den komentaren verloren geht. außerdem habe ich es vor ein paar tagen eigenfüßig getestet, hier bei mir im wohnbüro, und für tangotauglich befunden.

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