am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

genervt. was wie ein entspannter, lockerer sonntag anfing, sogar ein freier tag, ausnahmsweise, endete dann doch in einem batzen arbeit. und in fehlerfunden und mißgeschicken und so. shit.

vielleicht sollte ich jetzt nach wien gehen. oder nach england. ich habe eine große sehnsucht nach der tiefe und stille südenglands. berlin ist ja ohne zweifel eine oberflächliche stadt, die eher in die breite geht als in die tiefe. daß mir das jetzt erst auffällt.

aber natürlich kann ich mir nichts anderes leisten. einstweilen.

utopisches in den täglichen nachrichten (63)

vielleicht auch gar nicht so utopisch, sondern vielmehr poetisch. stühle, die auf dem feld wachsen. prozessoren, die sich fortpflanzen. im rechner womöglich, eine generation nach der anderen. man muß keine neuen mehr kaufen. wenig arbeit also. alles nur noch tausch und umgestaltung. und kunst vielleicht. wer weiß?

in jedem fall findet Vom Abtrainieren des Arbeitswillens meine genüßliche zustimmung:

Eines Tages wird die Herstellung eines hölzernen Stuhls nicht mehr einen Holzfäller, einen Schreiner und andere knochenbrechende Gewerke erfordern, sondern die Stühle werden auf dem Feld von allein der Ernte entgegenreifen, weil die Materie dem schöpferischen Menschen jenes Geheimnis verraten hat, nach dem sie sich gewaltlos von innen heraus baut. Dann wäre es gut, wenn die Gesellschaft sich nicht länger über die Arbeit definiert: Es wird nämlich keine mehr da sein. Mit dem Abtrainieren sollten wir heute schon anfangen.

via klausenerplatz

my first muffins

vielleicht, weil ich jetzt einen so schicken herd habe. der ist sogar beleuchtet, wie es sich gehört. mein vorheriger hatte da ja eines seiner großen mankos. immer mußte ich mir das sich entwickelnde essen mit einer taschenlampe betrachten. jetzt sind sogar fotos möglich.

sehr müde. und ratlos dazu.

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