schlaf ist eine illusion. tatsächlich schlafe ich nicht. weil ich nicht träumen will. so wie ich tagsüber nicht denken will. auch das ist natürlich illusion.
my first book

das erste bewußt geliebte. das erste, das die welt um mich verschwinden ließ und dafür neue schaffte. nicht nur eine, viele welten und innenwelten. über einen hund unter anderem. (wie seltsam. ich hatte immer schon angst vor hunden. und damals ganz besonders.) lebensgeschichten. auch über andere tiere, bären, gänse und wölfe. viel schnee und luft, einsamkeit und weite.
ein kinderbuch mit fürchterlichen kritzelzeichnungen. na und?
silvesterhass
nachdem ich zweimal silvester in meinem zweitkiez friedrichshain verbringen durfte, bleibe ich in diesem jahr übrigens wieder in neukölln. und hasse es jetzt schon! nirgends ist diese nacht so schrecklich wie hier. berlin überhaupt ist eine furchtbare miese silvesterlokalität. in diesen straßenschluchten klingt und riecht mir alles nach krieg.
nachtrag: andere sehen das anders, sind nahezu beglückt.
alles essig
heute vielleicht eine neue tradition begonnen. auf das weihnachtsbügeln folgte heute das wand streichen und türen waschen an silvester. war gar nicht so schlecht. fenster putzen wäre natürlich auch mal wieder schön gewesen, aber bei dem wetter?
dabei übrigens eine prächtige schimmelkultur in der kleinen kammer entdeckt. pelzt schon das halbe fenster entlang und war bisher hinter der waschmittelbox versteckt. da läßt sich wohl im moment nicht viel machen. erst im frühjahr/sommer wieder, wenn die scheiße so richtig durchtrocknen kann. mist! die fenster sind aber auch in der ganzen wohnung derart mies eingebaut. jedes einzelne zieht irgendwo, meistens an der unterseite. und so eine kammer ist natürlich auch nicht geheizt, logisch. warum auch. ich könnte das malheur natürlich jetzt gleich schon mal ein bißchen mit essigessenz behandeln. hätte ja vielleicht auch das zeug zum silvesterritual, diese maßnahme.
