am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

grad hab ich ein paar stunden in den php-dateien eines wordpress-weblogs herumgefuscht, mit meinen dürftigen html-kenntnissen, und sie ist immer noch xhtml-valide. sagt sie zumindest. das grenzt beinah an ein wunder.

ich mein ja nur. nicht, daß das irgendwie wichtig wäre. ;-)

alljährlich

draußen tobt das kleine, arabisch geprägte straßenfest. vor dem balkon hopsen kreischende kinder auf der obligatorischen hüpfburg herum. zum glück steht der dazu benötigte stromgenerator diesmal am anderen ende der straße und nicht direkt unter meinem fenster, wo er mir die bude zustinken würde. so wie damals, im jahr meiner boxexistenz. dahinter eine seltsam rudimentäre rutschkonstruktion, die mir ausgesprochen gefährlich erscheint.

eine reihe auf stelzen gestellte rollen, am ende ein paar holzkisten gestapelt, zum hochklettern, und die kids sausen in plastikcontainern da hinunter. ohne geländer, ohne alles. inzwischen auch ohne hilfestellung. ein paar große jungs haben nur ganz zu anfang dafür parat gestanden. im moment sind sie verschwunden.

aber spaß macht es bestimmt, dem jauchzen und jubeln nach zu schließen. good luck!

außerdem nach und nach köstlicher essensduft von weiter hinten. fies.

es ist kaum zu glauben. der seit über zwei wochen tote drucker – von dem ich natürlich die ganze zeit wußte, daß er sich nur totstellt, der sack – hat sich mithilfe eines soliden patronensatzes, der noch nicht einmal original ist, wiederbeleben lassen. einfach so. und liefert prompt ein hervorragendes druckbild.

so hab ichs gern, so muß das sein. das leben.

nachtrag: naja, perfekt ist es dann doch nicht. immer wieder ist umständliches gehampel notwendig, düsentest und reinigung, ohne jede notwendigkeit, damit die patronen akzeptiert werden. lästig, aber es geht. einstweilen. (weiß jemand, wie man epsondrucker zur raison bringt?)

schreiben. ist eine art, die welt zu reduzieren. sie zusammenzufassen, zu ordnen. denke ich immer. und so handhabe ich das dann wohl auch. möglicherweise ist das ein fehler.

zwei räder

die geliebte hat jetzt auch ein motorisiertes zweirad. skeptisch stehen die beiden zum ersten mal voreinander, mögen sich irgendwie, vielleicht, wissen aber so recht nichts miteinander anzufangen. zu groß ist der unterschied, die kraft, der anspruch. also klassendünkel, um es einmal zusammenzufassen. der altersunterschied kann es schließlich nicht sein, das sind nur sechs jahre. aber die farbe womöglich, das blöde blau. während die kleine so keck und weiß daherkommt.

fußballmix

schräg gegenüber inszeniert der türkisch regierte spätkauf abend für abend ein bißchen public viewing. begleitet von zwei großen fahnen, türkei und deutschland, wie man es häufig sieht. das gefällt mir.

obwohl böse (oder warnende?) stimmen bereits auf den moment hinweisen, an dem die türkei gegen deutschland antreten wird. prügeleien werden prophezeit, nicht auf dem spielfeld, versteht sich, sondern in den straßen und auf den plätzen berlins. dort vor allem.

gut, das mag sein, ich weiß. aber was heißt das schon? eine handvoll idioten zuviel hat es im umfeld von fußball schon immer gegeben.

rotweiß | 1:2

heute nachmittag saust neben mir – auf dem fahrradweg, naja – ein roller, an dem eine rotweiße fahne flattert. klar, denke ich, türkei, was sonst. wir sind ja hier in berlin. war aber dann doch kein mondstern, sondern ein schlichtes kreuz. tatsächlich. ein nachträglicher, eidgenössischer gruß?

inzwischen ist das spiel vorbei. nur wenig jubel und hupen in neukölln. eben noch ein paar, auf der sonnenallee vermutlich. grad noch eine einzige, ganz alleine.

schade!

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