der schmerz im kopf ist verschwunden, wie er gekommen ist, über nacht. dabei war es eine kurze nacht. es wurde schon hell, es war nach vier, als ich ich endlich einschlief. lange habe ich einfach wach gelegen. allein, versteht sich.
die begegnung mit einer liebe, die über monate, über jahre sogar, kein leben gefunden hat, ist zwangsläufig auch eine begegnung mit illusionen. das zumindest wissen wir beide, während die wolken weiterziehen, immerhin. dann ist es vorbei.
die hoffnung allerdings stirbt zuletzt, so sagt man. wie wird es also sein, von nun an darauf zu warten? hoffnungsvoll wiederum. oder doch nicht? kann man etwas tun, statt zu warten? will man? und was wird dann? möglich.
wip – wie gesagt
es geht weiter, es fließt tatsächlich ganz gut, wie ich es eben schon angedeutet hatte. schnell noch drei szenen angehängt, eine davon im grunde kaum verändert, aber immerhin. 10 seiten sind durch. die konzentration ist zwar angestrengt, ich bin sehr müde mittlerweile, fast schon erschöpft, außerdem kommen die kopfschmerzen wieder. letzteres hat wohl andere gründe als die tage zuvor, ich mache mir darüber keine großen sorgen. ich habe einfach keinen hunger, also trinke ich nur. und arbeite. bis alles weg ist. ob das funktioniert?
wip – echte arbeit
nach einer woche geplänkel, mehr oder weniger, ist es nun also soweit. der echte einstieg in die anstehende arbeit ist soeben gemacht. zwei szenen, knapp fünf seiten stehen. in einer vorläufig endgültigen form, um es einmal vorsichtig auszudrücken. (verlage sind ja da mitunter anderer ansicht. ;-)
wie ich mich kenne ist aber der fluß jetzt so leicht nicht mehr aufzuhalten. trotz der durchaus bestehenden konzentrationsmängel. (wegen der gestrigen liebesdinge, vermutlich.)
nix?
heute soll das verschobene treffen sein, und ich kann noch immer kaum aus den augen gucken. außerdem weiß ich bis jetzt keine uhrzeit. das wird wohl wieder nix.
zerrungen
der schmerz ist nicht das schlimmste, dann schon eher das gefühl von druck und hitze zugleich. vor allem aber verzerrt migräne den tag, die zeit. das telefonat heute morgen hätte auch vor jahren schon gewesen sein können, obwohl ich jetzt immer noch die fremde stimme im ohr habe. auch das gleichgewicht gerät aus den fugen, was am hunger liegen kann, den ich andererseits aber nicht spüre. wegen der übelkeit vielleicht. dazu das licht, natürlich, das durch in den augenhintergrund zu kriechen scheint, den rechten sehnerv entlang, um den schädelinnenraum bis auf die knochen zu liebkosen. das alles ist aber noch harmlos, heute, sonst säße ich jetzt nicht hier. erst die nacht wird es zeigen.
(außerdem ist das handy nicht mehr erreichbar, das vor einer stunde noch nachrichten geschickt hat. vermutlich ist ja nur der akku leer, ich kenn doch diese schlampen, alle. andererseits ist der wagen jetzt seit stunden unterwegs. – abwarten!)
taumel
wieder ein tag, der am frühen morgen mit dem verlangen nach paracetamol beginnt. dementsprechend taumelt alles um mich herum, so kommt es mir vor. was ich auch tue, es versinkt in ferne, in distanz zu mir. ich bin müde, gähne unaufhörlich, und habe den geschmack von wut und angst im mund. oder ist es blut?
blogger werden
der tagesspiegel versucht es jetzt auch, scheint irgendwie eine mode zu sein. nicht alle können es, wie man sieht, aber der schnitt ist doch im ansatz recht akzeptabel. (oder es ist wie immer, geschmacksache. geht ja hier nicht um journalismus.)