eigenartige musik beim friseur. hier ist doch berlin, oder? nicht vielleicht doch köln? klang wie karneval.
zum glück gings schnell.
zurück
wie immer ratlos, wenn es um gefühlsdinge geht. sie stand eben unvermittelt vor der tür. einfach so, ohne ein einziges wort im vorfeld. immerhin liegen immer noch über 400 kilometer zwischen uns. es ist eine art überfall, was mir nicht gefällt. ich kann mich nicht freuen. auch wenn sich etwas in mir freuen will. aber das ist nicht mehr erlaubt, nach über einem jahr.
kein guter nachmittag, schwerer und schwerer mit jedem atemzug.
jetzt ist sie wieder weg. komm zurück, sagt alles in mir, gleich darauf. sofort nachdem die tür hinter ihr ins schloß. aber auch das reicht schließlich nicht. das will nur überlebt werden, irgendwie.
vergessen ist etwas, was mir nur schwer gelingt.
aber…
viel gibt es nicht zu sagen. irgendwie mache ich große pause, den ganzen tag heute. kleinkram steht an, post sortieren, listen mit den anstehenden dingen schreiben und auch so nette aufgaben wie z. b. bügeln. (was ich wirklich ausgesprochen gerne habe.) morgen geht es dann weiter im allgemeinen abarbeiten. hört ja nie auf, das.
ob ich auch mal wieder zu wichtigen themen durchstoße? dinge, die über das reine erledigen des alltags hinausgehen? eigentlich gäbe es doch so viel… aber…
???
wip – konzentriert
die eine szene habe ich dann doch noch hingekriegt und mich damit zu seite 99 hochgearbeitet. außerdem eine wichtige szene überarbeitet, sodaß, trotz konzeptioneller änderungen, jetzt alles wieder grob passen sollte. dann noch eine weitere, ganz kleine, eingefügt. geschrieben sozusagen. ich sag ja, die pausen.
ach ja, das exposé ist auch soweit angeglichen. ganz passabel im grunde, der tag heute.
aber jetzt lasse ich locker und nehme den rest mit ins bett. ich arbeite zwar leicht und gut in der nacht, könnte sicherlich auch sofort nahtlos weitermachen. ich schlafe aber dafür danach ausgesprochen schlecht. gestern bis gegen sechs einfach nur hellwach und blöd im hirn herumgewälzt. gegen neun dann immer noch wie gerädert. das bringts ja nun auch nicht. wenn der tag einfach nicht beginnen mag vor lauter arbeit.
wip – endspurt
klar, es geht weiter, immer weiter. was auch sonst? inzwischen ist auch die anspannung, weil es ja nun fast fertig ist, einigermaßen verschwunden. noch eine einzige szene. aber eine wichtige, die zudem noch grundlegend ausgearbeitet werden muß. außerdem sollte ich irgendwie noch eine für cora finden. einfach, weil da platz dafür wäre, im konzept. weil da etwas fehlt. etwas kleines, vielleicht gar nicht so entscheidendes. aber inhaltlich weiß ich überhaupt nicht was.
wip – unter druck
eine einzige szene heute. eine wichtige, sicherlich, noch dazu chaotisch vorskizziert. eine schande. fertig bin ich auch nicht, aber es braucht – wieder einmal – eine pause. das thema ist zu wichtig.
randbemerkung: ich spreche von ’szenen‘, weil ‚kapitel‘ mir irgendwie zu groß erscheint für die ‚abschnitte‘, die ich für dieses ‚buch‘ verfasse. und weil vieles davon eben tatsächlich eine szene ist, die nicht wieder aufgenommen oder weitergeführt wird. nur als gedanke, als moment. es handelt sich also nicht um ein drehbuch. wollte ich nur mal gesagt haben. (wäre aber vielleicht auch mal eine idee… ;-)
wip – änderungen
wie schon gesagt, pausen ändern die dinge. nahrung und bewegung bringt auch das denken auf trab.
gerade noch ziemlich weit vorne eine szene eingefügt. nicht viel, kaum eine halbe seite. aber wichtig. dann noch ein wenig weitergemacht, ich war grad so gut in fahrt. auch wenn es schon spät ist. der wordzähler sagt 96.
bleiben etwas über vier seiten, die aber zum teil noch ausgearbeitet werden müssen. außerdem, wer weiß, was sich noch für änderungen ergeben, über nacht.