– how do you make god laugh?
– don’t kow.
– make a plan!
(irgendeine der letzten nächte, im hiesigen holländer, keine ahnung welcher film.)
wie ich wohl ausgerechnet jetzt darauf komme … sag ich nicht. ;-)
– how do you make god laugh?
– don’t kow.
– make a plan!
(irgendeine der letzten nächte, im hiesigen holländer, keine ahnung welcher film.)
wie ich wohl ausgerechnet jetzt darauf komme … sag ich nicht. ;-)
ich weiß es nicht, ich tue es einfach. eine absicht vermag ich mir nicht einmal selbst mehr zu unterstellen. kein vorhaben, kein ziel und kein wort auf dem weg, der gegangen werden will. und trotzdem. woher kommt diese gewißheit, eine ahnung zumindest, wo es langgeht? was richtig ist und was falsch? die frage allein ist unsinn. richtig und falsch gibt es längst nicht mehr. da sind tausend wege, tausend schritte, worte, die warten. und die wenigsten davon werden jemals gesagt sein. das eben ist das risiko.
noch dazu auf einen alten, lange verschollenen ‚bekannten‘ (motamedi) gestoßen. in der zeitung, einer berliner zeitung, wohlgemerkt. ausgerechnet.
ja doch! aber es ist zum kotzen, ausgerechnet daran zu denken, wenn man gerade noch mitten im blödsinnigsten anhäufungsprozess ist.
geht doch! ich arbeite also nachts, wie immer, verkrieche dafür die tage, zwischen büro und schneeregen, aber was solls. müdigkeit und übelkeit, das gehört einfach dazu. kurz vor abschluß, nach acht jahren. ACHT JAHRE!!! um mich herum – vor allem wohl hier im haus – tobt der kleinkrieg, und lähmt mich zusätzlich. alles schreit, und ich schweige, ich schreibe. ich mache weiter, noch drei seiten. DREI!!! (wenn das mal nicht fünf bis sieben bis siebzehn oder sowas werden…) ein wahnsinn.
und dann ans technische, handwerkliche. überarbeiten. aber das steht auf einem anderen blatt.
und jetzt: weiter im text!
hormonhöchstand + vollmond = migräne hoch zehn.
seit donnerstag abend nur schmerzen und ein brennen im auge, daß darüber hinaus nichts mehr geht. kein licht, kein essen, kein bewegung. nicht einmal denken. alles in allem ist das kein leben. so.
bleibt nur der eine gedanke, immerzu: da reinzuschießen, irgendwie. von hinten in den schädel und einfach alles wegblasen, endlich, daß es ein ende nimmt.
ein satz nur, mehr nicht, eine wortfolge, eine methapher vielleicht, wenn auch ziemlich körperlich. und das inwendige gelächter über diese absurde, immer wiederkehrende vorstellung – das ist ebenfalls nur schmerzhaft, weiter nichts. der zusätzliche druck kriecht unter die hirnschale und bleibt hängen, hilflos zwischen leben und licht. vorstellbar immerhin, eine solche lösung quasi aus versehen. eine frage der zurechnungsfähigkeit. (soll nicht auch van gogh nach neuesten erkenntnissen sein ohr schlicht und einfach aufgrund von schmerzen abgeschnitten haben?)
nur langsam finde ich in die bewegung zurück, heute, körperlich wie geistig. auch das ist immer wieder dasselbe, diese bodenlose überraschung, so plötzlich. daß das leben wiederkommt, weitergeht.
der kurs morgen ist abgesagt, nicht genügend teilnehmer. so bleibt die hoffnung auf eine nacht ausreichend schlaf, das ist auch nötig. aber auch die frage, wovon ich die motorradinspektion bezahlen soll.