geht doch. die kunst des kürzens und der präzision. hoffe ich jedenfalls.
gestern habe ich sie nicht gesehen, die bilder aus madrid. ein zufall vielleicht. oder die flucht vor der farbigkeit. ich habe davon gewußt, aber nicht hingesehen, nur darüber gehört. und gelesen, heute.
die nacht war wie staub, dunkel und eng. auf der suche nach dem krieg, damals. das ist sowieso mein alltag, dieser tage. es muß endlich getan werden. gesagt. ich weiß zwar nicht mehr, warum ich das angefangen habe. doch jetzt es ist nun einmal so. wenn aber das heute zusammenfließt mit dem was war… es gibt kaum bilder in mir. schwarz-weiß und bewegungslos, wenn überhaupt. sonst nur gefühltes, gelesenes, erzähltes. das muß reichen.
durch die jahrzehnte lauschen. riechen, schmecken, spüren.
drei seiten noch, drei teile. mehr nicht. und ich weiß nicht wie.
heute komme ich nicht mehr an den text, nicht einmal in die nähe, auf knien, oder gekrochen. statt dessen ist mir übel, seit ich wieder zu hause bin. vielleicht die bilder, außen die. und innen auch.
aber die 4 tage resturlaub aus dem letzten jahr sind für nächste woche anvisiert. das macht dann zusammen fast 10 tage frei, bis dann auch schon das ostergeschäft anfängt. wenn das nicht hilft …
… dann weiß ich auch nicht mehr.
– how do you make god laugh?
– don’t kow.
– make a plan!
(irgendeine der letzten nächte, im hiesigen holländer, keine ahnung welcher film.)
wie ich wohl ausgerechnet jetzt darauf komme … sag ich nicht. ;-)
ich weiß es nicht, ich tue es einfach. eine absicht vermag ich mir nicht einmal selbst mehr zu unterstellen. kein vorhaben, kein ziel und kein wort auf dem weg, der gegangen werden will. und trotzdem. woher kommt diese gewißheit, eine ahnung zumindest, wo es langgeht? was richtig ist und was falsch? die frage allein ist unsinn. richtig und falsch gibt es längst nicht mehr. da sind tausend wege, tausend schritte, worte, die warten. und die wenigsten davon werden jemals gesagt sein. das eben ist das risiko.
noch dazu auf einen alten, lange verschollenen ‚bekannten‘ (motamedi) gestoßen. in der zeitung, einer berliner zeitung, wohlgemerkt. ausgerechnet.
ja doch! aber es ist zum kotzen, ausgerechnet daran zu denken, wenn man gerade noch mitten im blödsinnigsten anhäufungsprozess ist.