am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

2. resümee nach etwas mehr als einem monat dummrumbloggerei bei twoday: derzeit hab ich keine ahnung mehr, was das noch soll. punkt.

ursprünglich mal als begleitarbeit des schreibens an einem bestimmten text gedacht und in der konstruktion noch ganz und gar offline gedacht, später dann als eine art spontanes, unkontrolliertes schreiben, eine art alltägliche fingerübung einigermaßen gut geraten, hänge ich hier jetzt durch. punkt.

ist es die sichtbarkeit? oder die unsichtbarkeit? ist es grundsätzlicher natur? oder einfach nur meine augenblickliche unfähigkeit? der verzicht auf moral? der ewige ‚vorwurf‘ des pathos? das permanente versuchsstadium von all dem, das nichts jemals fertig werden läßt? oder nur das ganz private chaos? die liebe? was sonst? was soll das alles?

am ende nur show? ob sichtbar oder unsichtbar; zeig her deine füßchen, zeig her deine schuh… (was ist denn das für ein kinderding?) nein, das liegt nicht in meiner absicht.

aber ein spiegel ist es wohl, was schreibend derzeit möglich ist. so gut wie nichts nämlich. ohne mich, ohne zuversicht und disziplin. das ist alles. mehr gibt es wohl nicht zu sagen.

punkt.

‚Was in der Literaturwissenschaft stört, ist vor allem der Autor.‘

hab ich grad gelesen und zwar hier. ein schöner satz, und meines erachtens durchaus zureffend. ;-) (ganz nebenbei gebe ich hiermit zu, daß ich kulturteile lese- jawohl! – und – schlimmer noch! – ich lese papier, nicht online. da hab ich jetzt erstmal forschen müssen. scheißverlinkerei, bah.)

bürothema vorne: bestattungskosten und eigenheimzulage.

ich sitze hinten arbeite ausnahmsweise mal.

seltsam, wenn ich die dinge plötzlich so mache wie auch meine mutter sie gemacht hat weil schon ihre mutter ebenfalls ganz genauso …

die kartoffelschalen in zeitungspapier sammeln, zum beispiel, bevor sie eingeknüllt in lokale kleinanzeigen in den mülleimer wandern. das hab ich noch nie zuvor gemacht.

mittagsdümpeln im büro. von der chefin ist nichts zu hören, zwei kolleginnen surfen durch ebay und diskutieren dabei isdn-anbieter. die dritte erzählt am telefon von der missionarsstellung. ich glaube kaum, daß das es sich am anderen ende um einen kunden handelt.

post von der uni: € 775,03 kostet das nächste semester. das ist es nicht wert, denke ich, nicht im geringsten. aber vermutlich finanziere ich ja damit ohnehin den nordrheinwestfälischen straßenbau. das wurde aber auch zeit, sind ja nicht auszuhalten, diese zustände.

diese verflixten yahoo groups!!! wer – zum teufel – begreift die eigentlich???

ich jedenfalls nicht…

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