am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

was soll ich sagen, es reicht mal wieder. kaum habe ich den papierstapel beiseite geräumt, die dateien angemessen verstaut, da springt mich auf dem anderen bildschirm, dem fernseher eine doku an. über kriegskinder. na wenn das kein gelungener übergang ist.

krieg ich denn nie mal eine pause.

apropos bildschirm. wenn ich diesen job fertig habe und das ding bezahlt ist, dann hilft nichts mehr, dann zieht hier ein nagelneuer flatscreen ein. sonst plumpsen mir irgendwann noch die augäpfel in die tastatur.

bah!

es schneit, damit hätte ich nicht gerechnet. gestern war mir zu ersten mal in diesem jahr so richtig durch und durch nach frühling. sogar warm war es, einigermaßen, auch auf dem motorrad.

weil ich gut in der zeit liege, darf ich jetzt erstmal pause machen. time is cash, time is money!

working myself to death …?

ist ja schon nett – manchmal zumindest – in einer werbeagentur. wenn zum beispiel die korrekturabzüge durchkommen und da steht dann Kopflochautomatik. für eine nähmaschine, mit der man eben auch Kopflöcher machen kann. offensichtlich.

ist doch ne nette idee, finde ich.

müde! aber natürlich warten da schon wieder zig neue seiten, die übersetzt werden wollen. sollen. von mir. so geht das dann durchs wochenende, gleich nach dem büro morgen.

tja, hilft eben nix. man muß die aufträge nehmen, wie sie kommen. soviel steht fest, im freiberuflichen fahrwasser.

immerhin gibt es richtig geld. hoffentlich!!!

unworte aller orten, überall. tätervolk, das war das von gestern. eben hörte ich kriegslüge. auch nicht schlecht. als wäre nicht jeder krieg im grunde eine lüge. oder vielleicht doch nicht? tritt da etwa etwas echtes zutage? und wäre demzufolge alles andere eine lüge? oder ist eben krieg, so wie die bachmann sagt. ein normalzustand. und mörder überall, unter freunden und feinden gleichermaßen, nur tapferkeit. sonst nichts?

was rede ich?

genug für heute. bin aber auch fertig. nein, nicht 10 seiten, aber 16, immerhin. geht doch, geht doch. ;-)

wenn ich jetzt so um mich glotze, was da so alles liegen geblieben ist. bügelberge, spültürme, müllsäcke und auch sonst. steht da nicht überhaupt eine kolumne an, demnächst, der wievielte ist denn heute? und auch sonst. irgendwelche ausschreibungen? ganz bestimmt. vhs-kurs morgen. und dann ist da ja noch immer die sache mit dem exposé …

puh! ich bin alle, absolut fertig. 10 seiten an einem tag, ich hab mir sagen lassen, daß man das nur schafft, wenn man richtig gut ist. ich bin nicht gut, ich habs nicht geschafft. noch dazu in die fremdsprache übersetzen, wenn es auch nicht hochliterarisch sein muß. dennoch hockt mir seit frühem nachmittag schon der auftraggeber im nacken. das hab ich schon gern. hätte ich die nacht durcharbeiten sollen?

naja, was solls. das muß wohl so sein. jetzt ist trotzdem erst einmal schluß. finito. aber absolut. definitiv.

‚exkrimitäten‘!

da steht tatsächlich ‚exkrimitäten‘! nein, das übersetz ich nicht! das kann niemand von mir verlangen! ;-)

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