am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

feierabend! oder?

nein, wahrscheinlich nicht. es drängelt schon wieder, von allen seiten, ohne zweifel. seit wieviel tagen hab ich jetzt eigentlich nahtlos durchgearbeitet?

was rede ich? da gibt es ganz andere kaliber! ich pflege ein luxusleben, zumindest in bezug auf zeit. aber das soll irgendwie auch ein bißchen so bleiben. hoffe ich mal.

ein einzelner vorsichtiger vogel heute morgen piept tapfer gehen den kommenden wintereinbruch an. immerhin.

eigenartig, das intensive nachdenken über den plastinator und seine plastinate. was bleibt, wenn man alle moralischen einwände, die ekelhaftigkeiten, die unzahl von besuchern und alles pathos des machers sowie seiner vielen, vielen kritiker wegnimmt?

für mich nur dieses: es nimmt dem tod seine einzigartige schönheit, diese wundervolle endgültigkeit. und was bleibt ist illusion.

oder so ähnlich.

I’m almost done.

was soll ich sagen, es reicht mal wieder. kaum habe ich den papierstapel beiseite geräumt, die dateien angemessen verstaut, da springt mich auf dem anderen bildschirm, dem fernseher eine doku an. über kriegskinder. na wenn das kein gelungener übergang ist.

krieg ich denn nie mal eine pause.

apropos bildschirm. wenn ich diesen job fertig habe und das ding bezahlt ist, dann hilft nichts mehr, dann zieht hier ein nagelneuer flatscreen ein. sonst plumpsen mir irgendwann noch die augäpfel in die tastatur.

bah!

es schneit, damit hätte ich nicht gerechnet. gestern war mir zu ersten mal in diesem jahr so richtig durch und durch nach frühling. sogar warm war es, einigermaßen, auch auf dem motorrad.

weil ich gut in der zeit liege, darf ich jetzt erstmal pause machen. time is cash, time is money!

working myself to death …?

ist ja schon nett – manchmal zumindest – in einer werbeagentur. wenn zum beispiel die korrekturabzüge durchkommen und da steht dann Kopflochautomatik. für eine nähmaschine, mit der man eben auch Kopflöcher machen kann. offensichtlich.

ist doch ne nette idee, finde ich.

müde! aber natürlich warten da schon wieder zig neue seiten, die übersetzt werden wollen. sollen. von mir. so geht das dann durchs wochenende, gleich nach dem büro morgen.

tja, hilft eben nix. man muß die aufträge nehmen, wie sie kommen. soviel steht fest, im freiberuflichen fahrwasser.

immerhin gibt es richtig geld. hoffentlich!!!

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