am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

eben beim aufräumen, aussortieren, alles überflüssige in einen großen blauen müllsack packen – da ist es passiert. zum ersten mal, nach jahren der abstinenz, in denen all die vielen instrumente im hinterzimmer allerhöchstens mal abgestaubt wurden. keine musik, keine note, alles nur aus der retorte in all dieser zeit. wenn überhaupt. radio tuts doch auch. oder dieter bohlen. (nein! nicht wirklich! ;-)

heute war es also soweit. zum ersten mal habe ich darüber nachgedacht, ein wenig mehr als eine sekunde vielleicht, ein paar von den dingern zu geld zu machen. denn, mal ehrlich: ob jemals wieder eine caixa brauchen werde? oder ein pandeiro? was ich, ganz nebenbei bemerkt, nie wirklich gelernt habe zu spielen. warum also nicht?

aber dann war der gedanke vorbei, als wäre nichts gewesen. und ich habe – wohl vorsichtshalber – in einem anderen zimmer weitergemacht. mit meinem blauen sack. so richtig traue ich mir nämlich nicht.

gerade (13.01.04) eben verlinken gelernt. endlich. ist doch ganz einfach.

immer noch herrscht große leere im hirn. ausgesaugt (11.01.04) vielleicht. ;-) oder der mond? oder die hormone? das wetter?

jedenfalls gibt es jetzt erst einmal tee! earl grey?

eine wirklich alte bekannte hat eben angerufen. H ist mehr als doppelt so alt wie ich, und das will was heißen. ;-) früher war sie die lebensgefährtin meines opas und ich vielleicht 6 oder 8 als wir uns kennengelernt haben. wenn man überhaupt so sagen kann.

ob ich verheiratet sei, hat sie gefragt. eine eigenartige vorstellung, beinah zum lachen.

so bleibt man sich fremd, in all den jahren, mitunter.

aber ich hätte ja eine katze, hab ich geantwortet.

das hat H verstanden, glaube ich. ist ja auch logisch.

anzeigenschluß! jetzt noch ein bißchen im büro hocken und zum wasweißichwievieltenmal die geschichte von john & yoko im rolling stone. besser als nix!

seit tagen denke ich, daß staubsaugen wirklich nicht schaden könnte. ob das vielleicht auch das hirn freimacht?

gestern nacht, 4h, ehekrise hier im haus. geschrei und gepolter, gewalt, ohne frage. und nicht zum ersten mal. ich stehe, halbnackt, halbschlafend, im flur, das telefon in der hand und denke nach über 110. macht das sinn? dann ist alles wieder vorbei, so plötzlich, wie es gekommen ist. leise ist es zumindest. aber natürlich nicht vorbei, das weiß man ja.

das weiß ich zumindest. und liege wach bis gegen 5h.

heute dann ellenlange diskussionen und erörterungen, eine spirale, die sich dreht und dreht, endlos, in die tiefe. ich kann kaum anders, ich muß es hören, zuhören sogar, die wände sind dünn.

was also soll geschehen? es nervt, ungemein, noch dazu ist ein kind im spiel.

das nächste mal rufe ich an. denke ich.

oder lieber nicht?

das hängt im hirn, das bild, das gesicht des toten kindes, ein mädchen?, kahlgeschoren und erschlagen von erwachsenen, soll man mutter sagen?, oder eltern vielleicht?

ausgebrannt … ist das das, wenn man im büro den einen monat über das weihnachtsgeschäft jammert und klagt, weil da soviel zu tun ist, sich auf den lauen jahresbeginn freut, und dann im januar dermaßen unter langeweile leidet, daß es auch nicht mehr wirklich schön ist?

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