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flickbarkeit

31. Januar 2011 - 13:22

auftragen, das ist so ein omawort. es bedeutet, daß man seine kleidung benutzt, bis es wirklich nicht mehr geht. also bis zur grenze der unflickbarkeit. danach wird das restmatererial zu putzlappen oder ähnlichem weiterverarbeitet. das alles ist ein wenig aus der mode gekommen.

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  • engl:
    31. Januar 2011 - 18:24

    ähnlich verhält es sich übrigens mit aufbrauchen. (von lebensmitteln zum beispiel) oder mit aufessen. (von lebensmitteln.)

  • Susanne:
    31. Januar 2011 - 22:08

    Ich lernte vor einiger Zeit das Wort ‘aufribbeln’.

    Es bedeutet, Gestricktes, welches zerschlissen (aufgetragen) ist oder fehlerhaft (zu groß, zu klein, falsch herum usw.) gestrickt wurde, wieder aufzutrennen, um zumindest Teile der Wolle erneut verwenden zu können.

  • engl:
    31. Januar 2011 - 22:45

    oh ja, auch ein omawort. und ich sehe sie noch vor mir, die aufgeribbelte wolle, immer noch in die engen schleifen gelegt, in die sie so lange gezwungen war.