am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wip – brache

noch geht es nicht weiter, morgen vielleicht. morgen, ganz sicher. innerlich wächst alles ohnehin schon einem ende entgegen. einem guten ende, denke ich. wie auch immer… :-)
silvester fällt dementsprechend aus, nahtlos, es wird gearbeitet.

bastelsounds

logisch, daß das wieder mal gedauert hat, mit dem programm zurechtzukommen. dazu noch irgendwelche fehlenden komponenten zusammensuchen, ist auch nicht grad mein hobby. scheiß-pc-basteleien! warum kann der kram nicht einfach funktionieren? (jaja, ich weiß… ;-)
warum der input so dermaßen beschissen war, fast kaum wahrzunehmen, hab ich nicht rausgekriegt. könnte die soundkarte sein, uralt das teil. oder das mikro, das aber im gegensatz dazu nagelneu ist. eine andere möglichkeit wäre gewesen, über den md-rekorder zu gehen. dafür ist das ding schließlich da. war mir aber zu verquer, auch noch das kabel zu suchen und das überspielen zu üben. statt dessen also das ganze hochgepushed (gepuscht?), so daß das endresultat nunmehr ziemlich rauscht. also kein großartiger erfolg.
immerhin ist es jetzt fertig, eingetütet, und morgen geht es raus. aber das ist es auch so ziemlich, das berauschende ergebnis dieses tages. ;-(

unworte:

z. b. ‚terroranschlag der natur‘ (kommentator im zdf, hab den namen nicht gesehen).
die natur tut, was sie schon immer tut (bei salamandra, heute), und wir sind klein. und am ende sowieso irgenwann tot, während die erde dann immer noch bebt, wenn es sein muß. also lebt.
oder so ähnlich. (auch wenn das jetzt ein armseliger kommentar zu dem entsetzlichen war.)

wip – stagnation

nein, so schlimm ist es nicht. ich mache immer noch pause, lese ein paar sachen weg, sortiere den januar und schreibe den kram am rande. die exposés eben, die mails undsoweiter. schlecht ist das nicht, die anfänge sind immer das schwerste, so aus dem nichts heraus. da braucht es motivation, die mir im winter nicht immer so ohne weiteres zufliegt. aber zufrieden macht das alles nicht.
morgen gehts also weiter im text, gleich nach den tonaufnahmen, die klassischerweise vor mir herschiebe. (daumen drücken! ich bin nicht gerade ein technikfan.)
die erste testleserschaft sagt übrigens, daß der einstieg schwerfällt, aber dann wird es spannend. das spricht dafür, daß es insgesamt zu gelingen scheint, aber – natürlich – überarbeitung braucht. aber wie auch nicht, in der eile?

heimat 3 (5)

ich weiß nicht recht, was ich sagen soll. der traut sich was, der reitz. gleich zweimal läßt er jemanden am loreleifelsen sterben, einen sogar springen. das ist dick, verdammt dick aufgetragen. ich weiß nicht, warum es dennoch funktioniert. einigermaßen zumindest, trotz allem pathos. oder geht das nur mir so?
also: matko, ein recht verschwiegener und vermutlich nicht besonders intelligenter junge, will flieger werden und hängt sich dementsprechend an ernst. ein eigenartiges freundschaftsangebot, das dieser, in seiner einsamkeit, höchst erfreut erwidert. dadurch kommt der auf die idee, mal nachforschen zu lassen, ob er nicht irgendwo einen eigenen sohn haben könnte. ein frauenheld also, wer hätte das gedacht. derweil geht sein geplantes museum den bach runter, das dorf stellt sich dagegen, und er fliegt ein paar gewagte runden, ziemlich tief, wie üblich. dabei kracht er dann mit motorschaden in ‚die lorelei‘. der engagierte privatdetektiv dreht im anschluß ein wenig durch und versucht matko als ernsts sohn und erben aufzubauen. das wiederum wird dem schnell zuviel und er springt seinerseits vom felsen.
ziemlich offene symbolik: die verletzte taube, die matko findet und pfegt, bis sie wieder fliegen kann. sie kommt aber immer wieder zu ihm zurück und wird schließlich von der pöbelnden dorfjugend gesteinigt. stellvertretend wohl, für den jungen, der aus bosnien ist. naja… das alte moped, das seine ganze freiheit ausmacht. und das er auf hermanns geheiß zurückläßt, bevor es zum bluttest geht. der meint es wohl irgendwie gut, der hermann, aber… ja, was eigentlich? dann die ständig aus irgendeinem grund verletzten und umwickelten hände des jungen. das verstehe ich nicht… am ende sein sturz, sein flug. das ist eindeutig, ja. noch ein herzensmensch. wie ernst.
albernheiten: was sollen die dummen witze mit dem schlechtsitzenden toupet des detektivs? oder prinz hartmut, der loser, und seine immer wieder superschicken autos? ganz ehrlich, das verpaßt irgendwie meinen sinn für komik.
überhaupt: ganz nebenbei hat clarissa mal eben eine chemotherapie durchzustehen. beinahe ohne daß es einem auffällt, in nur drei oder vier szenen präsentiert. aber das scheint sich ohnehin durch die ganzen aktuellen folgen zu ziehen. hermann und clarissa, die beiden zentralen figuren der zweiten heimat, sind eher randerscheinungen. auch wenn sie im zentrum stehen. und es funktioniert. was mich am anfang richtiggehend verstört hat, rettet mir nun diese folge, die die bislang – sagen wir – eigentümlichste war. oder aber die gewagteste? so ist es eben, das leben geht weiter, was immer geschieht. häuser werden gebaut, menschen werden geboren, menschen sterben, werden krank und wieder gesund, begegnen und verlieren sich wieder. (wo ist denn nun gunnar? wenn der morgen nicht endlich wieder auftaucht, dann bin ich echt sauer.) weder das innere, noch das äußere ist die welt. oder so ähnlich.
das muß ich mir noch ein drittes mal ansehen, glaube ich.

doch

noch ein bißchen liste gemacht. schluß damit, ab jetzt nur noch musik. (steht allerdings auch auf der liste, seh ich gerade… ;-)

schwein gehabt

wie meine mutter, denke ich, als ich die heizung anmache, damit die wäsche besser trocknet. bis mir einfällt, daß meine mutter das im sommer gemacht hat. aber jetzt ist ja winter. immerhin.

hartzer nachschlag

zeitunglesen macht keinen spaß in letzter zeit. hier zum beispiel handelt es sich um das arbeitsamt, von dem ich auch zu berichten hatte. dort. und auch hier bei mir, eine leicht modifizierte version.
kürzlich bekam ich diese reaktion darauf:
Was mir nicht gefällt, ist die schon beinahe klischeehafte Beschreibung der Arbeitsamt-Mitarbeiter. Am Ende des Textes bin ich eher sauer auf die Ich-Erzählerin als auf die Umstände, denn der Leser fragt sich schon, weshalb sie in ein Berlin mit einer Arbeitslosenquote von 20 Prozent und einem Heer von arbeitslosen Journalisten zieht und dann auf Hilfe angewiesen ist, die ihr nicht zu passen scheint. Mehr noch: Sie projeziert ihren Ärger und ihre Angst unreflektiert auf eine Arbeitsamt-Mitarbeiterin. Aber Vater Staat ist nun mal nicht die große Mutti und wird es auch in Zukunft immer weniger sein. Für jeden Menschen ist nachvollziehbar, dass auch Arbeitsamt-Mitarbeiter keine Übermenschen sind, besonders nicht in Zeiten dieser komplexen Umstellung. Bei diesem Text fehlt der Abstand.
was mich einigermaßen überrascht hat, denn meiner meinung nach ist das nicht im geringsten das thema. vielmehr geht es um den offensichtlich manifestierten zustand, unter der last der derzeitigen bedingungen nicht einmal mehr in der lage zu sein, einander wahrzunehmen, um miteinander reden zu können. (wie auch der oben verlinkte artikel verdeutlicht.) dabei war mir erklärtermaßen eine parteinahme soweit als möglich unwichtig. wobei objektivität bei persönlich eingefärbten berichten sicherlich nicht bis ins detail eingehalten werden kann. aber wo ist sie das überhaupt?
seltsam also, was aus texten heraus- oder in diesem fall vielleicht besser hineingelesen werden kann. denke ich immer wieder.

balance

das sollte man auch nicht machen, sich derart üppige listen vornehmen und dann auch noch ins netz stellen. so vergeht der vormittag mit kopfschmerzen im bett. anschließend erledige ich mit wachsender freude haushaltsdinge, spülen, wäschewaschen, bett beziehen. handwerkliches schafft balance. vielleicht sollte ich einfach die komplette liste streichen und statt dessen endlich die türen machen. die scheiben darin, die die leute, die vor mir hier alles erledigt haben, einfach großzügig mitgestrichen haben. handwerker eben.
aber nein, immerhin an dem MEMORYexposé sitze ich jetzt schon mal fleißig. mehr oder weniger. die schwere kommt, automatisch, wie immer, mit MEMORY.

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