am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wie immer, wenn ich über friedrichshain schreibe, verdreht es mir das herz. noch immer. aber was hilfts, ist halt ein job.

tief innen ist irgendetwas sehr gut. alles eine frage der perspektive, denke ich. oder der gedanklichen ausrichtung, was natürlich nicht unanstrengend ist. dennoch sind und bleiben die räume eng. noch. der winter vermutlich, dieses andauernde starre.

hartz iv in den täglichen medien (77)

hartz iv ist ja dieser tage in aller munde, wochenlanges mediales arbeitslosenbashing inklusive. (erwähnte ich ja bereits, mehrfach.) inzwischen hat das verfassungsgericht entschieden, daß… ja, was eigentlich? daß zunächst erstmal alles so bleibt natürlich. und anschließend geht dann das chaos in die nächste runde, könnte ich mir denken.

sicher gibt es auch andere töne, in der taz zum beispiel. da geht es mal nicht um schuld und geld oder dumm- und faulheit. da geht es um angst und scham und die täglich erlebte verachtung:

Zuvor musste ich nämlich noch auf drei Informationsveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht, Ausweiskontrolle und Stempel. Dort habe ich übrigens gelernt, was die Sachbearbeiter der Arge offenbar unter rücksichtsvollem Umgang verstehen. Sie reden sehr langsam und übertrieben deutlich. Als seien die Anwesenden debil.

das ist schon besser, irgendwie klarer. aber auch da die erschreckende erkenntnis, daß auch tazpraktikantInnen offensichtlich nicht bezahlt werden.

strike

die drei außentermine morgen und übermorgen wurden soeben gecancelt. was finanziell ein klein wenig zwackt. sich in anbetracht der allgemeinen berliner eislage und des angekündigten bvg-streiks allerdings sofort wieder relativiert.

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