die physiopraxis verlassen und seltsam dastehen. überrascht, wie leicht ein kopf sein kann. sogar meiner.
engl
migräne, was sonst. wenn auch völlig aus der reihe. ich hätte es wissen müssen. migräne hat ein gemüt, eine seele, ein verkehrtes herz. (das also macht physiotherapie mit mir.)
ich brauche eine pause, dringend. ich brauche jemanden, der mich hier wegholt und irgendwo hinträgt, wo es ruhig ist. ein stiller mensch, der eine weile auf mich achtet. oder das meer.
ich gehe weiter. natürlich gehe ich immer weiter.
halt
niemals zur ruhe kommen. keine ruhe finden. keine richtung, immer nur verwirrung. raserei auf der flucht vor dem eigenen unvermögen. die ewige menschenuntauglichkeit in mir. wie geht das nur? wie spricht man? wie lacht man? wie bleibt man? allein.
wie schläft man. das immerhin wußte ich schon mal.
verweis ins hsb
gestern eher nebenbei joachim helfer gegooglet, mit fatalen folgen, die ich schnell mal eben (haha) im hauptstadtblog notiert habe. jetzt versuche ich (vielleicht) sara stridsberg. (traumfabrik?)
spuren des lesens, des lebens, des schreibens.
